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Förderung der Nachhaltigkeit einer unternehmensorientierten Berufsausbildung

Projektkurzbeschreibung

Bezeichnung: Förderung der Nachhaltigkeit einer unternehmensorientierten Berufsausbildung
Auftraggeber: Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ)
Land: Tunesien
Politischer Träger: Ministère de l’Education et de la Formation (MEF)
Gesamtlaufzeit: 2003 bis 2010

Ausgangssituation

Tunesien, Berufsbildung. © GTZ.

Vor dem Hintergrund einer zunehmenden Öffnung Tunesiens gegenüber dem internationalen Wettbewerb, insbesondere der Vorbereitung auf die Freihandelszone mit der Europäischen Union, hat die tunesische Regierung bereits 1991 eine grundlegende Reform der Berufsbildung eingeleitet. Das Hauptziel der Unterstützung durch die Bundesrepublik Deutschland besteht darin, die berufliche Bildung schrittweise unternehmensorientiert auszurichten und stärker zu verbreiten.

Ziel

In einer unternehmensorientierten Berufsausbildung qualifizierte Fachkräfte sind in den Arbeitsmarkt integriert.

Vorgehensweise

Das Projekt setzt eine seit 1991 bestehende deutsch-tunesische Zusammenarbeit in der Berufsbildung fort. Die bisherige verschulte und für den Staat teure berufliche Erstausbildung wird durch die Einbeziehung der Unternehmen in die Ausbildung auf die Bedarfe der Wirtschaft ausgerichtet. Das Vorhaben soll die Anstellungschancen der Ausgebildeten verbessern und indirekt Einkommen und Beschäftigung verbessern sowie die Wettbewerbsfähigkeit in den verschiedenen Sektoren erhöhen.

Das Projekt berät das Ministerium für Bildung und Berufsbildung dabei, die rechtlichen und organisatorischen Rahmenbedingungen so zu gestalten, dass die betriebliche Ausbildung erleichtert wird. Über die Instrumente Institutionenförderung und Organisationsentwicklung sollen die Berufsverbände mit ihren Mitgliedsunternehmen verstärkt in die Entwicklung der Berufsbildung eingebunden werden.

Der deutsche Beitrag umfasst Beratung, Fortbildung, Seminare und Sachlieferungen. Die Arbeit des Projekts wird unterstützt durch Entwicklungspartnerschaften mit der Wirtschaft (Public Private Partnerships – PPP) sowie durch eine netzwerkartige Zusammenarbeit mit der deutsch-tunesischen Industrie- und Handelskammer und deren Mitgliedsbetrieben, mit dezentral in Ausbildungszentren und Betrieben eingesetzten Fachkräften des Centrums für internationale Migration und Entwicklung (CIM), anderen TZ-Vorhaben und mit Projekten anderer nationaler und multinationaler Geberorganisationen.

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