Die Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH bündelt seit dem 1. Januar 2011 die Kompetenzen und langjährigen Erfahrungen von DED, GTZ und Inwent. Weitere Informationen erhalten Sie unter
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Unterstützung der Klein- und Mittelindustrie bei der MarktöffnungProjektkurzbeschreibung
Bezeichnung: Unterstützung der Klein- und Mittelindustrie bei der Marktöffnung
AusgangssituationDie tunesische Wirtschaftspolitik stärkt die internationale Wettbewerbsfähigkeit der heimischen Wirtschaft. Wichtigstes wirtschaftspolitisches Instrument im Rahmen der EU-Assoziierung war bisher das Förderprogramm „Programme de Mise à Niveau (PMN)“, das nach mehr als zehn Jahren Laufzeit als relativ erfolgreich gilt. Bestehende Modernisierungsansätze konnten jedoch weder die Innovationskompetenz der kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) stärken, noch ein nationales Innovationssystem etablieren. Beides gilt aber als unverzichtbarer Bestandteil systemischer Wettbewerbsfähigkeit. Gegenwärtig steigt in Tunesien die Arbeitslosigkeit von Akademikern an. Der tunesische Fünfjahresplan (2007 bis 2011) setzt zur Lösung des Problems verstärkt auf Unternehmensgründungen. Eine Reihe von Förderinstitutionen wurde eigens dafür geschaffen. Aufgrund der sozial motivierten Orientierung arbeiten sie jedoch wenig selektiv und effektiv. Defizite gibt es auch bei der Ausstattung und Vernetzung der Fördereinrichtungen. ZielKleine und mittlere Unternehmen sowie Gründungsinteressenten im Sektor Industrie haben Zugang zu bedarfsgerechten Dienst-, Transfer- und Bildungsleistungen öffentlicher und privater Anbieter. In drei unterschiedlich entwickelten Regionen ist die dezentrale Regionalentwicklung gestärkt. VorgehensweiseDas Programm hat zunächst zur Umsetzung des „Programme de Mise à Niveau (PMN)“ beigetragen. Seit Inkrafttreten des Assoziationsabkommens mit der EU im Januar 2008 konzentriert sich das Programm nicht mehr auf die Wettbewerbsstärkung, sondern auf die Stärkung nachfragebezogener Innovationsprozesse und die Unterstützung von Unternehmensgründungen. Dezentralisierung von Förderstrukturen und horizontale Zusammenarbeit über die Grenzen von Sektoren und Ministerien hinweg spielen in beiden Fällen eine wichtige Rolle. Folgende Arbeitsschwerpunkte werden verfolgt:
Wirkung – Was bisher erreicht wurdeDie Ergebnisse des ersten Global Entrepreneurship Monitoring (GEM) für Tunesien und ein europäisches Innovationsindikatorensystem wurden für die politischen Planungsprozesse des Partners vorbereitet. In allen drei Regionen des Programms haben sich Netzwerke der Unterstützungsstrukturen gebildet, die an Plänen zum arbeitsteiligen Vorgehen in der Gründungsberatung arbeiten und beginnen, diese durch differenzierte Fortbildungsmaßnahmen umzusetzen. Das Beraternetzwerk RESINE hat sich um das Produkt „Management d’Innovation“ gebildet. Die Wertschöpfungskette Dattelexport wurde in einer Entwicklungspartnerschaften mit der Wirtschaft (Public Private Partnership – PPP) exemplarisch in ihrem Aufbau begleitet. Für ein PPP zur Wertschöpfungskette Olivenöl wurden Partner gefunden. Für zwei regional beheimatete Forschungsinstitute wurde ein Konzept für die Einrichtung einer Transfereinheit erstellt. Zurzeit beteiligen sich 92 Unternehmen in den drei Regionen des Programms und in Grand Tunis an der Einführung von Innovationsmanagement in ihrer Firma. Download
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Aktuelles'Innovate or die'. Aspekte der KMU-Förderung in Tunesien
Forschung ist Umsetzung von Geld in Wissen; Innovation ist Umsetzung von Wissen in Geld. Erfahrungen aus der Förderung kleiner und mittlerer Unternehmen in Tunesien. GIZ-Weltweit |