Die Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH bündelt seit dem 1. Januar 2011 die Kompetenzen und langjährigen Erfahrungen von DED, GTZ und Inwent. Weitere Informationen erhalten Sie unter
www.giz.de.
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Wirtschaftsreform und Beschäftigung
Beschäftigungsförderung findet in dem Dreieck Beschäftigungsfähigkeit (Arbeitnehmer), Unternehmen (Arbeitgeber), und Rahmenbedingungen (Staat und Gesellschaft) statt: Berufliche BildungDas Programm “Förderung des Berufsbildungssystems in den Palästinensischen Gebieten" besteht aus den Komponenten Nicht-formale Bildung, der Qualifizierung von Mitarbeitern des Berufsbildungssystems (TVET), der Unterstützung der Technischen Fachschule in Nablus und der kooperativen Facharbeiterausbildung in kleinen und mittleren Betrieben. Das Programm unterstützt damit die Implementierung der auf Institutionalisierung, Durchlässigkeit, Partizipation, Arbeitsmarktorientierung und Förderung des Einzelnen angelegten Reformstrategie des Partners. Es ist mit seinen Ausbildungskomponenten so angelegt, dass es flexibel auf sich verändernde Marktanforderungen reagieren kann und auch kurzfristig wirksam ist. Das Vorhaben kooperiert mit dem Deutschen Entwicklungdienst DED, der Internationale Weiterbildung und Entwicklung gGmbH InWEnt und der KfW Entwicklungsbank und hat eine Führungsrolle beim Partner und im Geberkreis eingenommen. KMU-FörderungKlein(st)e und mittlere Unternehmen (KKMU) machen über 95 Prozent der palästinensischen Wirtschaft aus, der Bedarf an Unterstützungsmaßnahmen ist enorm. Das "Programm zur Förderung der Privatwirtschaft" konzentriert sich unter anderem auf die Unterstützung kleinster Unternehmen, indem es sie darin unterstützt, ihre Hauptprobleme zu erkennen und zu lösen. Dies geschieht mit Hilfe von Unternehmensdiagnosen, Information, Coaching und Vermittlung von Trainings-, Beratungs- und anderen Dienstleistungen. WirtschaftspolitikBeschäftigungswirksame Privatsektorförderung und marktwirtschaftlich ausgerichtete wirtschaftspolitische Entscheidungsprozesse werden sowohl durch mangelnde Rechtsgrundlagen als auch institutionelle Schwächen der Wirtschaftspolitik erschwert. Das "Programm zur Förderung der Privatwirtschaft" unterstützt im Ministerium für Nationale Wirtschaft und in der Abteilung für Zölle & Indirekte Steuern des Finanzministeriums den Aufbau von Analyse-, Entwurfs- und Umsetzungskapazitäten, um adäquate wirtschaftsrechtliche und -politische Rahmenbedingungen zu schaffen sowie privatsektorfördernde Dienstleistungen erbringen zu können. Parallel hierzu wirkt es intensiv bei der Reform von Organisationsstrukturen, Managementsystemen und Verwaltungsabläufen mit. |