GIZ - Deutsche Gesellschaft für internationale Zusammenarbeit

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Herr Nadim Mulhem
E-Mail: nadim.mulhem@giz.de

Wasserprogramm

Programmkurzbeschreibung

Bezeichnung: Wasserprogramm
Auftraggeber: Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ)
Land: Palästinensische Gebiete
Politischer Träger: Palästinensisches Planungsministerium
Gesamtlaufzeit: 2006 bis 2015

Ausgangssituation

Wasser ist in den Palästinensischen Gebieten nicht in ausreichender Qualität und Menge verfügbar. Ineffektive Strukturen im Wassersektor führen zu unorganisierter Nutzung und Mangelverwaltung. Eine schlechte Abwasserentsorgung gefährdet zudem die knappen Wasservorkommen. Die Folge sind starke Umweltbelastungen und Gesundheitsrisiken für die Bevölkerung.

Ziel

Die Fähigkeiten zur Steuerung und Dienstleistungserbringung der relevanten Institutionen im Wassersektor sind verbessert. Davon profitieren auch arme und marginalisierte Bevölkerungsgruppen.

Vorgehensweise

Im Wasserprogramm arbeitet die GIZ mit einem systemischen Mehrebenen-Ansatz an der Umsetzung einer nachhaltigen Entwicklung sowie an der Schaffung demokratischer Strukturen für die Wasserwirtschaft. Das Programm unterstützt verschiedene regionale und lokale Institutionen, darunter Wasserversorgungsunternehmen und kommunale Wasserabteilungen in den zentralen und nördlichen Teilen des Westjordanlandes. Die GIZ arbeitet im Auftrag des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) und kooperiert eng mit der KfW Entwicklungsbank.

Wirkung – Was bisher erreicht wurde

Nachhaltige Entwicklung ist auch in einer von Konflikten und politischer Instabilität geprägten Region ein Kernanliegen der GIZ. Bisher wurden folgende Maßnahmen umgesetzt:

  • Brunnen wurden neu gebohrt oder rehabilitiert. Sie versorgen heute 120.000 Menschen im Westjordanland mit Trinkwasser.
  • Demokratische Strukturen und Foren für die Diskussion und Verabschiedung von Strategien zur nachhaltigen Bewirtschaftung der knappen Wasserressourcen wurden gefördert, so beispielsweise der nationale Wasserrat.
  • Höhere Effizienz und verbesserte Leistungen der palästinensischen Wasserversorger bei der Erbringung zuverlässiger, sicherer und bezahlbarer Wasser- und Abwasserdienstleistungen wurden erzielt. Sie erreichen fast ein Drittel der palästinensischen Bevölkerung.
  • Eine Trainings-Koordinierungseinheit für den Sektor wurde in der Palästinensischen Wasserbehörde (Palestinian Water Authority – PWA) eingerichtet, die erfolgreich mit minimaler externer Unterstützung arbeitet. 
  • Eine Koordinierungseinheit für das Joint Water Committee wurde in der Palästinen-sischen Wasserbehörde (Palestinian Water Authority – PWA) eingerichtet.
  • Zusätzlich zu Kampagnen mit fast 30.000 Schulkindern wurde eine interaktive, arabische Webseite entwickelt, die Kinder mit den Themen Wasser und Umwelt vertraut macht.
  • Der Verband der Wasserversorger wurde gegründet und dient als Plattform zum Wissens- und Erfahrungsaustausch.


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Herr Nadim Mulhem
E-Mail: nadim.mulhem@giz.de
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