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Frau Anja Dahl
E-Mail: anja.dahl@giz.de

Technischen Unterstützungseinheit für das integrierte Grenzmanagement

Projektkurzbeschreibung

Bezeichnung: Establishing a Technical Support Unit (TSU) to the “Pilot Project in the Northern Border Region on the Implementation of future Lebanese Integrated Border Management”, Beirut/Lebanon
Auftraggeber: Bundesministerium des Inneren, Auswärtiges Amt
Finanzier: EU Stabilitätsinstrument
Land: Libanon
Gesamtlaufzeit: 2007 bis 2008

Ausgangssituation

Der vierwöchige Krieg im Juli 2006 zwischen der Hisbollah-Miliz im Süden des Libanon und Israel forderte viele Menschenleben und hatte große Flüchtlingsströme zur Folge. Deutschland hat sein Engagement in der Region seither intensiviert. Neben dem Engagement in der Friedenstruppe der Vereinten Nationen unterstützt die Bundesregierung den Libanon vor allem beim Wiederaufbau mit zivilen Maßnahmen.

In einem Pilotprojekt berieten deutsche Beamte die libanesischen Sicherheitsbehörden in nachhaltigem integrierten Grenzmanagement (Integrated Border Management – IBM), eine Schlüsselaufgabe, um illegalen Waffenhandel und Schmuggel zu unterbinden, und somit langfristig den Frieden in der Region zu sichern. Um sich auf ihre Beratertätigkeit vor Ort konzentrieren zu können, beauftragten das Bundesinnenministerium (BMI) und das Auswärtige Amt (AA) die GTZ, eine sogenannte technische Unterstützungseinheit (Technical Support Unit) aufzubauen.

Operatives Zentrum der gemeinsamen Anstrengungen war das aus Mitteln des EU-Stabilitätsinstruments finanzierte gemeinsame Büro des Projekts zum integrierten Grenzmanagement und der technischen Unterstützungseinheit. Es wurde im September 2007 im Beisein der Botschafter aus Deutschland, Dänemark, Großbritannien, Frankreich, Kanada und USA sowie Vertretern der EU-Delegation in Beirut eröffnet.

Die Mitarbeiter der technischen Unterstützungseinheit (TSU) leisteten strukturelle und operative Hilfe für das Grenzmanagementprojekt und seine internationalen Experten. Die Einheit war verantwortlich für die Bereitstellung, Koordinierung und Verwaltung der logistischen Aufgaben und des technischen Materials.

Ziel

Das Grenzmanagementprojekt konnte sich durch die Unterstützung der technischen Unterstützungseinheit (TSU) effektiv und effizient der Beratung der libanesischen Sicherheitskräfte widmen.

Vorgehensweise

Im Laufe des Projekts wurde ein TSU-Büro aufgebaut, das die logistischen, administrativen und finanztechnischen Angelegenheiten des Pilotprojekts zum Grenzmanagement steuerte und managte. Dazu wurde das Büro mit den notwendigen technischen Ressourcen und Sicherheitsvorkehrungen ausgestattet.

Vorrangige Aufgabe war der schnelle, professionelle Aufbau von Informations- und Kommunikationsstrukturen. Sie ermöglichten verbesserte Kommunikation und Koordination zwischen dem Grenzmanagement-Projektteam und den libanesischen Behörden. Außerdem konnten auf diese Weise langfristige Interaktionen und eine verbesserte Koordination zwischen internationalen Partnern und den libanesischen Sicherheitskräften gestärkt und erweitert werden.

Eine weitere Aufgabe der technischen Unterstützungseinheit war es, effiziente Beschaffung von Ausstattungen für die libanesischen Grenzsicherungseinheiten zu gewährleisten.

Wirkung – Was bisher erreicht wurde

Das Projekt wurde mittlerweile erfolgreich abgeschlossen. Es hat an der Nordgrenze Libanons eine nachhaltig effizientere und effektivere Zusammenarbeit der verschiedenen Institutionen mit Zuständigkeiten im Grenzschutz, wie Polizei, Armee, Immigration und Zoll, ermöglicht.

Neben Organisationsberatung wurde die materiellen Ausstattung verbessert: Gebäude, Fahrzeuge, Kommunikation, Informationstechnik und persönliche Ausstattung der Grenzbeamten.

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