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Ansprechpartner


Herr Hans Jochen Regner
E-Mail: jochen.regner@giz.de

Offener Regionalfonds (ORF-MENA)

Projektkurzbeschreibung

Bezeichnung: Offener Regionalfonds, ORF-MENA
Auftraggeber: Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ)
Land: Palästinensische Gebiete, Jordanien, Syrien und Libanon
Politischer Träger: Palästinensisches Gesundheitsministerium, Regionalrat Gilboa, Gouvernorat Jenin und andere
Gesamtlaufzeit: 2009 bis 2012

Ausgangssituation

Wirtschaftliche und politische Kooperation sowie Integration der Staaten des Nahen Ostens sind stark unterentwickelt. Die fehlende politische Bereitschaft zur grenzüberschreitenden Zusammenarbeit behindert die wirtschaftliche, politische und kulturelle Entwicklung in der gesamten Region. Die Ansätze zu Konfliktlösung und zwischenstaatlicher Kriseneindämmung, die von den einzelnen Ländern verfolgt werden, weichen stark voneinander ab. Selbst sinnvolle länderübergreifende entwicklungspolitische Maßnahmen können aus politischen Gründen oft nicht oder nur schwer realisiert werden.

Im Rahmen des Fonds sollen nun flexible Einzelansätze gefunden werden, die trotz schwieriger politischer Rahmenbedingungen einen nachhaltigen Beitrag in der von Krisen gezeichneten Region leisten können.

Ziel

Ausgewählte und erfolgreich durchgeführte Kooperationsmaßnahmen tragen zu einer größeren Kooperationsbereitschaft in der Nahostregion bei.

Vorgehensweise

Entwicklungspolitisch relevante Kooperationsansätze werden identifiziert oder initiiert und in Zusammenarbeit mit den Partnern ausgearbeitet. Die Förderung der Einzelprojekte wird aus Mitteln des Fonds beantragt. Das flexible Auftragsverfahren ermöglicht eine konfliktsensible Anpassung der Einzelprojekte auf die aktuellen politischen Geschehnisse in der Region.

Der Offene Regionalfonds berät und begleitet multinationale Arbeitsgruppen, Komitees und andere Partner, die die Steuerung der einzelnen Kooperationsprojekte durchführen. Er unterstützt die Partner druch Studien und Beratungsleistungen sowie durch Aus- und Fortbildungen. Die Partner werden damit in die Lage versetzt, die jeweiligen Kooperationsprojekte den spezifischen Zielen entsprechend zu planen, zu steuern und gendersensibel durchzuführen.

Wirkung – Was bisher erreicht wurde

Durch gezielte grenzüberschreitende Maßnahmen trägt das Vorhaben zu einer größeren Kooperationsbereitschaft in der Nahostregion bei:

  • Das Projekt Telemedizin trägt zur Verbesserung der palästinensischen Gesundheitsdienstleistungen durch verbesserte diagnostische und therapeutische Leistungen in Krankenhäusern und zum verbesserten Zugang zu Dienstleistungen bei.
  • Beim Projekt Radio-Programm Amman-Jericho wird die Bevölkerung des Jordantals erstmals an Rundfunksendungen beteiligt. Das Projekt richtet sich insbesondere an Frauen und Jugendliche.
  • Die Ergebnisse einer Konferenz zu Friedenspädagogik und gewaltfreier Kommunikation leisten einen Beitrag zur Curriculum-Entwicklung in der Lehrerausbildung.
  • Das Projekt Tourismusförderung Gilboa-Jenin fördert die friedvolle Zusammenarbeit in einer Grenzregion Israels und der Palästinensischen Gebiete und unterstützt deren wirtschaftliche Entwicklung.


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Herr Hans Jochen Regner
E-Mail: jochen.regner@giz.de
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