Die Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH bündelt seit dem 1. Januar 2011 die Kompetenzen und langjährigen Erfahrungen von DED, GTZ und Inwent. Weitere Informationen erhalten Sie unter
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Institutionelle Entwicklung des WassersektorsProgrammkurzbeschreibung
Bezeichnung: Institutionelle Entwicklung des Wassersektors
AusgangssituationJemen befindet sich in einer akuten Wasserkrise. Die Wasser- und Sanitärversorgung sowie die Wasserressourcenbewirtschaftung sind in zahlreichen Regionen völlig unzureichend. Staatliche Sektororganisationen, Wasserbetriebe, Lokalverwaltung und Wassereinzugsgebietskomitees kommen ihren Aufgaben nur eingeschränkt nach. Auf allen Ebenen fehlen Management- und Fachkompetenzen sowie -ressourcen, resultierend aus internen Organisationsdefiziten, mangelnder Personalqualifikation und ungenügenden Kooperationsmechanismen der Akteure untereinander. Obwohl Jemen zu den wasserärmsten Ländern weltweit gehört, werden die noch vorhandenen, oft fossilen Wasserressourcen völlig unkontrolliert genutzt. Etwa 90 Prozent des entnommenen Grundwassers werden in der Landwirtschaft verwendet, der Versorgungsgrad der städtischen und ländlichen Bevölkerung mit qualitativ ausreichendem Trinkwasser sowie mit Abwasserentsorgungssystemen ist unzureichend. Die Rate der wasserbezogenen Krankheiten ist landesweit sehr hoch. Einem stetig steigenden Wasserbedarf stehen ineffiziente, verlustreiche Bewässerungsverfahren und ein hoher Wasserverbrauch für den Anbau des Genussmittels Qat gegenüber. ZielDie städtischen Wasserbetriebe und die für Wasserressourcenbewirtschaftung zuständigen Akteure erfüllen ihre Aufgaben gemäß der Nationalen Wassersektorstrategie (National Water Sector Strategy and Investment Plan – NWSSIP). VorgehensweiseDas Vorhaben hat fünf Komponenten: Konsolidierung der Sektorreform, Personalentwicklung, Entwicklung unabhängiger und kommerzialisierter Wasser- und Sanitärversorgungsbetriebe, Dezentralisierung im Bereich Wasserressourcenmanagement, Stärkung lokaler Akteure in wasserarmen Gebieten zur nachhaltigen Wassernutzung. Es unterstützt im Rahmen der zweiten Phase in einem Mehrebenenansatz die ministerielle Planungs-, Steuerungs- und Regulierungskompetenz im Wassersektor, den Betrieb in mindestens zehn Wasserbetrieben sowie die Koordination und Anwendung international geltender Konzepte und Prinzipien für Wasserressourcenmanagement (WRM) in mindestens drei Einzugsgebieten. Aktivitäten sind:
Wirkung – Was bisher erreicht wurde
Alle Maßnahmen werden in enger Kooperation mit der KfW Entwicklungsbank, dem Centrum für internationale Migration und Entwicklung (CIM) und der Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe (BGR) durchgeführt. Gleichzeitig bestehen Kooperationen mit der Weltbank, UNDP, den Niederlanden sowie zahlreichen Nichtregierungsorganisationen. Weiterführende Informationen
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