Die Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH bündelt seit dem 1. Januar 2011 die Kompetenzen und langjährigen Erfahrungen von DED, GTZ und Inwent. Weitere Informationen erhalten Sie unter
www.giz.de.
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Nachhaltig integriertes Ressourcenmanagement im Wasser- und Umweltbereich
Die Umweltsituation in Algerien verschlechtert sich seit Jahren kontinuierlich. Dazu beigetragen hat der Terrorismus in den neunziger Jahren. In dieser Zeit floh die Bevölkerung in die Ballungsräume, wo sich die Umweltsituation für die dort lebende arme Bevölkerungsschicht drastisch verschlimmerte. Zudem zählt Algerien zu den wasserärmsten Ländern der Welt. Die Wasserwirtschaft des Landes steckt in einer strukturellen Krise. In fast allen Städten des Landes werden die Bürger nur jeden zweiten oder dritten Tag mit Trinkwasser versorgt, das oft noch von äusserst schlechter Qualität ist. Große Wassermengen versickern in veralteten, schlecht gepflegten Rohrleitungssystemen. Die deutsch-algerische Zusammenarbeit verbessert die Rahmenbedingungen für die wasserwirtschaftliche Planung und das Wassermanagement. Die Umweltqualität in den Städten wird erhöht und die Beteiligung des Privatsektors in Wasser- und Umweltbelangen verstärkt. Die bestehenden Probleme können nur durch konzertierte Aktionen aller im Wasser- und Umweltsektor tätigen Akteure gelöst werden. Ziel ist eine umfassende integrierte Planung und gemeinsame Umsetzung. Ansatzpunkte der deutschen Unterstützung sind:
Derzeit werden zwei Programme in Algerien durchgeführt:
Die Erfolge der deutsch-algerischen Zusammenarbeit im Schwerpunkt „Nachhaltig integriertes Ressourcenmanagement im Wasser- und Umweltbereich“ zeigen sich bereits in einer verstärkten öffentlichen Wahrnehmung der Umweltbelange durch Sensibilisierungskampagnen, einem bewussteren Einsatz der knappen Ressource Wasser, einer modernen Umweltgesetzgebung, in einem verbesserten Abfallmanagement in einer der Pilotstädte sowie im leichteren Zugang zu relevanten Informationen durch den Aufbau von Dateninformationssystemen im Wassersektor. Schulklasse im Umweltinformationszug
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