Die Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH bündelt seit dem 1. Januar 2011 die Kompetenzen und langjährigen Erfahrungen von DED, GTZ und Inwent. Weitere Informationen erhalten Sie unter
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Reformprogramm WasserwirtschaftProgrammkurzbeschreibung
Bezeichnung: Reformprogramm Wasserwirtschaft
AusgangssituationIn Ägypten werden rund 80 Prozent der begrenzten Wasserressourcen für die Nahrungsmittelproduktion eingesetzt. Rund einem Drittel der Bevölkerung dient die Landwirtschaft als Existenzgrundlage. Ständig steigende Bevölkerungszahlen und eine zunehmende Industrialisierung haben zu einem immer höheren Wasserbedarf geführt, verbunden mit zunehmender Wasserverschmutzung. Diese Faktoren, sowie die Vernichtung von fruchtbaren Anbauflächen durch Überbauung im Nildelta, vergrößern das Nahrungsmitteldefizit. Die Gewinnung von Neuland in Wüstengebieten besitzt deshalb hohe politische Priorität. Die dazu erforderliche Wasserversorgung macht eine Beschränkung der Wasserzuteilung im Alten Land unvermeidlich. Nur verbunden mit verbessertem Wassermanagement und unter starker Einbeziehung der Bauern und ihrer Interessenverbände ist dies jedoch durchsetzbar. Schon jetzt sind Tausende von Wassernutzerorganisationen gegründet worden, die jedoch Unterstützung benötigen, um mehr Verantwortung bei der Abstimmung des Wasserbedarfs, der Instandhaltung der Bewässerungsinfrastruktur und dem Schutz der Gewässer übernehmen zu können. ZielKompetenzen und Leistungsfähigkeit der Partnerministerien und der Wassernutzer zur Umsetzung einer integrierten Wasserbewirtschaftung auf nationaler, regionaler und lokaler Ebene sind verbessert. VorgehensweiseDas Programm unterstützt staatliche Behörden bei der Umsetzung von institutionellen Reformen auf der Grundlage von integriertem Wasserressourcenmanagement, Subsidiarität und Beteiligung der Wassernutzer. Dazu gehört auch die Begleitung des Gründungsprozesses regionaler Wasserverbände. Die Partnerministerien werden bei der Entwicklung bedarfsorientierter landwirtschaftlicher Beratungs-, Forschungs- und Dienstleistungskonzepte unterstützt. Zunächst sollen die Bauern im westlichen Nil-Delta befähigt werden, ihre Probleme gemeinschaftlich zu lösen und die neuen Strukturen der zu gründenden dezentralen Wasserverwaltung zu nutzen. Eine wichtige Unterstützung erhält das Programm durch flankierende Maßnahmen der KfW Entwicklungsbank bei der Modernisierung der hydraulischen Infrastruktur und zur Unterstützung der Gründung von Wassernutzergemeinschaften. Wirkung – Was bisher erreicht wurdeDie Vorläuferprojekte „Strategische Beratung des Wasserministeriums“ und „Wassermanagement in der ägyptischen Bewässerungslandwirtschaft“ haben dazu beigetragen, die institutionellen Reformen voranzutreiben und die Beratungsdienste der beiden Ministerien sowie deren Abstimmung untereinander zu verbessern. Auf der Grundlage bestehender Reformansätze hat das MWRI eine Strategie zur weiteren Durchführung der Reform entwickelt. Wichtige Elemente zur Verbesserung des bäuerlichen Wassermanagements stehen den ägyptischen Partnern zur Verfügung. Weiterführende Informationen
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