Die Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH bündelt seit dem 1. Januar 2011 die Kompetenzen und langjährigen Erfahrungen von DED, GTZ und Inwent. Weitere Informationen erhalten Sie unter
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Wasserversorgung und AbwassermanagementProjektkurzbeschreibung
Bezeichnung: Wasserversorgung und Abwassermanagement
Ausgangssituation
Der Wasserversorgungs- und Abwassersektor in Ägypten unterliegt seit einigen Jahren einem sehr dynamischen Reformprozess. Aktueller Schwerpunkt ist die Verbesserung der organisatorischen und institutionellen Rahmenbedingungen. Verantwortlichkeiten werden zunehmend vom Regie- und Eigenbetrieb der Gouvernorate auf neu gegründete Wasserversorgungs- und Abwasserentsorgungsunternehmen übertragen. Die neuen Unternehmen werden schrittweise unter dem Dach einer Holdinggesellschaft (Holding Company for Water and Wastewater – HCWW) zusammengeführt. Mit diesem Schritt hin zu einer Kommerzialisierung soll die Situation im Wasser- und Abwassersektor wesentlich verbessert werden. Bislang sind die verantwortlichen Betriebe noch nicht in der Lage, ihre Dienstleistungen in der Wasserversorgung und Abwasserentsorgung wirtschaftlich und effizient zu erbringen. ZielDie Dienstleistungen in der Wasserversorgung und Abwasserentsorgung sind in ausgewählten Gouvernoraten Ägyptens verbessert. VorgehensweiseDas Programm umfasst vier Komponenten. Das Projektteam berät Fach- und Führungskräfte der Holdinggesellschaft für Wasser- und Abwassermanagement zu den Themen Management, Unternehmensentwicklung sowie zu Aus- und Fortbildung. Besonderes Augenmerk gilt dem Aufbau von Kompetenzen in der Investitionsplanung, Trainingsmanagement und Strategieplanung. Im Wasserunternehmen im Governorat Qena werden durch die Stärkung der Kompetenzen und der Leistungsfähigkeit von Management und Betrieb der Aufbau und die Entwicklung des Unternehmens gefördert. Das Programm berät ausgewählte Gemeinden, Fachkräfte der Wasserunternehmen sowie kommunale Selbsthilfegruppen bei der Konzeption und Einführung angepasster, dezentraler ländlicher Abwassersysteme. In Arbeitsgruppen, in die alle Sektorinstitutionen eingebunden sind, werden Vorschläge für die neue Wassersektorpolitik und deren Umsetzung erarbeitet und mit den zuständigen Ministerien abgestimmt. Wirkung – Was bisher erreicht wurdeSowohl in der Holding Company for Water and Wastewater (HCWW) als auch in den beratenen Tochterunternehmen konnten Organisationsprozesse verbessert werden. Die HCWW erstellt zurzeit einen Business Plan, in dem alle zukünftigen Prozesse des Unternehmens aufgeführt und geplant werden. Dazu gehören auch die vom Programm beratenen Arbeitsfelder:
Das Kernstück für die Verbesserung der Managementkompetenzen in Qena ist die Einführung des neuen Organisationsdiagramms. Verantwortlichkeiten sind geregelt und alle Funktion im Unternehmen klar beschrieben. Im operativen Bereich verbessern die Mitarbeiter kontinuierlich den Betrieb (Verbesserung der Betriebs- und Wartungsroutinen und Einführung von Energiesparmaßnahmen), die Finanzverwaltung (Budgeterstellung und Buchführung) und das Trainingsmanagement des Unternehmens. Besondere Erfolge konnte das Programm bei der Einführung dezentraler Abwassermanagementsysteme in ausgewählten ländlichen Gebieten verbuchen. Das von der Bevölkerung in Selbstverwaltung betriebene System führt dazu, dass die Dorfstraßen nicht mehr vom Abwasser überflutet werden, die Siedlungshygiene sich schlagartig verbessert und die Kosten für die Abwasserentsorgung zurückgingen. Im Beratungsprozess des Wohnungsbauministeriums liegt der Entwurf einer Policy vor, die zurzeit im Wassersektor diskutiert wird. Zu diesem Programm gehören folgende Komponenten |
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