Die Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH bündelt seit dem 1. Januar 2011 die Kompetenzen und langjährigen Erfahrungen von DED, GTZ und Inwent. Weitere Informationen erhalten Sie unter
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Children at RiskProjektkurzbeschreibung
Bezeichnung: The Social Development and Civil Society: Children at Risk Programme
AusgangssituationUm die soziale Lage von Kindern zu verbessern, rief die ägyptischen Regierung 1989 das nationale Programm „Jahrzehnt zum Schutz des ägyptischen Kindes“ (Decade for the Protection of the Egyptian Child) ins Leben und verlängerte es 2000 um weitere zehn Jahre. Darüber hinaus war Ägypten 1990 Ort des Weltkindergipfels der Vereinten Nationen. In den Bereichen Bildung und Gesundheit gibt es jedoch weiterhin große Herausforderungen für die Entwicklung der überwiegend jungen ägyptischen Gesellschaft. 2003 einigten sich die Europäische Kommission (EC) und die ägyptische Regierung auf ein Programm für folgende Risikogruppen: Mädchen ohne Zugang zu Grundbildung, von Genitalverstümmelung bedrohte Mädchen, Straßenkinder, durch Arbeit ausgebeutete sowie behinderte Kinder. ZielDie Lebensbedingungen der marginalisierten Kinder und ihre soziale Integration sind nachhaltig verbessert. Nichtregierungsorganisationen, die sich für Kinderrechte einsetzen, finden mehr Unterstützung bei staatlichen Institutionen. VorgehensweiseIm Auftrag der Europäischen Kommission begleitet GTZ International Services (GTZ IS) das facettenreiche Programm "Children at Risk". Der ägyptische "National Council for Childhood and Motherhood" (NCCM) führt das Programm in Zusammenarbeit mit zahlreichen ägyptischen und internationalen Regierungs- und Nichtregierungsorganisationen (NRO) durch. Zu den Aufgaben von GTZ IS gehörte es im ersten Jahr sämtliche Ausschreibungs- und Vertragsunterlagen im Wert von über elf Millionen Euro zu erstellen. Nach Beendigung der Auswahlverfahren unterstützt GTZ IS bis heute die Steuerung und Überwachung der Aufgaben der Vertragspartner, 14 führende NRO mit über 70 weiteren lokalen NRO. Im Rahmen einer Ausschreibung wurden sie ausgewählt, um innovative Aktivitäten für gefährdete Kinder durchzuführen. Eine weitere große zu betreuende Gruppe, die begleitet wird, sind die Bauherren von 192 kleinen, wohnortnahen Schulen für Mädchen. Die am Programm beteiligten Gruppen und Interessenvertreter erhalten Unterstützung beim Aufbau und bei der Entwicklung von Potenzialen und Kompetenzen (Capacity Development). Dies betrifft Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von NCCM, staatliche Organisationen auf verschiedenen Ebenen und die Nichtregierungsorganisationen. Sie sind entweder in die Umsetzung direkt eingebunden oder unterstützen die durchzuführenden Maßnahmen. GTZ IS hat diese Maßnahmen entwickelt und durchgeführt. Besonders intensive Unterstützung erhalten die NRO. Ein Ziel ist es, ihre Maßnahmen innovativ zu gestalten und effektiver durchzuführen mit entsprechendem Grant Management (Darlehensverwaltung). Darüber hinaus werden sie in ihrer Rolle als gleichwertige Partner gegenüber staatlichen Organisationen gestärkt. Die Entwicklung von Potenzialen, Kompetenzen und Leistungsfähigkeit gilt der nachhaltigen Entwicklung, Am Ende der finanziellen Unterstützung wird erwartet, dass die Aktivitäten auf allen Ebenen weitergeführt werden. Weiterführende Informationen
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