GIZ - Deutsche Gesellschaft für internationale Zusammenarbeit

GTZ ist jetzt die GIZ - Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit

Die Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH bündelt seit dem 1. Januar 2011 die Kompetenzen und langjährigen Erfahrungen von DED, GTZ und Inwent. Weitere Informationen erhalten Sie unter
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GIZ Weltweit > Mittelmeer und Mittlerer Osten > Tunesien

GIZ-Büro Tunesien

Landesdirektor/in
Rainer Krischel
E-Mail: rainer.krischel@giz.de

Standort
Bureau de la GIZ
Centre Babel, Entree Olivier
12, rue du Lac Turkana
2045 Berges du Lac de Tunis
Tunisie

Postanschrift
Bureau de la GIZ
B.P. 753
10 80 Tunis-CEDEX
Tunisie

Tel.: +216 71 860-320
Fax: +216 71 860-719
E-Mail: giz-tunesien@giz.de

Tunesien

Tunesien, Maghreb und Naher Osten. © GTZ 2004.

Tunesien ist ein Partnerland der deutschen Entwicklungszusammenarbeit. Die GTZ (seit Januar 2011 GIZ) arbeitet seit 1975 im Auftrag des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) in Tunesien und ist seit 1999 mit einem Büro in Tunis vertreten.

Mit einem durchschnittlichen Pro-Kopf-Einkommen von über 3.800 US-Dollar pro Jahr gehört Tunesien zu den Ländern mit mittleren Einkommen. Seit 1990 hat das Land im Schnitt ein Wachstum des Bruttoinlandsprodukts (BIP) von jährlich etwa fünf Prozent zu verzeichnen.

Tunesien: Olivenbaum vor Moschee - Symbole tunesischer Kultur und Identität. © GTZ 2004.

Getragen wurde die Entwicklung zu einem großen Teil von der Landwirtschaft. Durch ihren hohen Anteil an der Beschäftigung und die Bedeutung als Zulieferer für die Nahrungsmittelindustrie ist sie ein Sektor von großer wirtschafts- und sozialpolitischer Bedeutung. Der Anteil der Industrie, mit Branchen wie Textil, Leder, Nahrungsmittel, Elektrotechnik, sowie des Dienstleistungssektors am BIP hat in den letzten Jahren jedoch überproportional zugenommen und die Landwirtschaft überholt. Tunesien ist einer der wichtigsten Partner im Barcelona-Prozess und für die europäische Nachbarschaftspolitik.

Die positive Entwicklung wird jedoch auch von problematischen Trends begleitet. Wirtschaftliche und demografische Entwicklung, rasche Urbanisierung, ressourcenintensive Industrialisierung und Expansion der Bewässerungslandwirtschaft haben zu einer erheblichen Belastung der Umwelt und zu einer Verknappung natürlicher Ressourcen geführt, die sich durch den Klimawandel noch verschärfen wird.

Diesen Trends versucht die tunesische Regierung durch die Umsetzung von Reform- und Entwicklungsplänen zu begegnen. Ziele sind sowohl die Verringerung der Arbeitslosigkeit und die Verbesserung der Konkurrenzfähigkeit der heimischen Industrie, als auch Schutz und sparsame Verwendung der natürlichen Ressourcen sowie Anpassung an den Klimawandel.

Die deutsche Entwicklungszusammenarbeit unterstützt die Reformprogramme und Entwicklungspläne Tunesiens in den Schwerpunkten nachhaltige Wirtschaftsentwicklung und Umweltschutz.

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