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GTZ Weltweit > Mittelmeer und Mittlerer Osten > Palästinensische Gebiete

Büroleiter
Frau Andrea Joras

Standort
German Development Cooperation House
Abdallah Jodah St.
Al-Bireh
Ramallah

Postanschrift
P.O.Box 38383
Jerusalem 91383

Tel.: +972 2 2400740
Fax: +972 2 2400741
E-Mail: gtz-pal@gtz.de

Die GTZ in den Palästinensischen Gebieten

Karte Palästinensiche Gebiete

Die Situation in den Palästinensischen Gebieten ist stark vom israelisch-palästinensischen Konflikt geprägt. Kriege und Volksaufstände lassen die Region seit 1948 nicht zur Ruhe kommen. Dabei entwickelte sich im Laufe der Jahrzehnte eine Eigendynamik, durch die der Konflikt sich selbst am Leben erhält. Die Härte und Dauer der Auseinandersetzungen hat die gesellschaftlichen und individuellen Fähigkeiten, Konflikte friedlich beizulegen, dauerhaft geschädigt. So wird es immer schwieriger, zu einem anhaltenden Frieden zu kommen.

Das  Westjordanland und der Gaza-Streifen sind geographisch voneinander getrennt; zudem ist das Westjordanland  durch eine Vielzahl von Straßensperren fragmentiert. Der Personen- und der Güteraustausch ist somit stark eingeschränkt. Dies erschwert die Zusammenarbeit zwischen beiden Gebieten und die Arbeit der GTZ innerhalb des Westjordanlandes.

Grundlagen für die deutsche Entwicklungszusammenarbeit mit den Palästinensischen Gebieten und für die Arbeit der GTZ sind der palästinensische Reform- und Entwicklungsplan und die zwischen der deutschen Regierung und der Palästinensischen Autonomiebehörde vereinbarten thematischen Schwerpunkte der gemeinsamen Arbeit.

Die Arbeit der GTZ im Auftrag des Bundesentwicklungsministeriums konzentriert sich auf:

  • Wasser, Abwasser, Abfallentsorgung
  • Wirtschaftsreform, Beschäftigung und Arbeitsmarkt
  • Förderung von Institutionen und  Zivilgesellschaft

Zudem ist die GTZ für das Auswärtige Amt im Sicherheitssektor tätig sowie für verschiedene andere deutsche Ministerien in den Bereichen Kultur und Soziales.

Die GTZ arbeitet seit den 1980er Jahren in den Palästinensischen Gebieten und kennt die Region sehr gut. Alle Aktivitäten sind sensibel in den lokalen Kontext eingebunden und können flexibel auf die sich ständig ändernden Rahmenbedingungen ausgerichtet werden. Die enge Zusammenarbeit mit lokalen Partnern spielt hierbei eine entscheidende Rolle. Die Verbindung von internationaler Expertise und lokalem Know-how hat die GTZ zu einem geschätzten Partner werden lassen. Sie kann so dazu beitragen, die Lebensbedingungen der Menschen in diesem von Krisen erschütterten Land zu verbessern. Um - unabhängig vom Ausgang des Konflikts - nachhaltige Wirkungen zu erzielen, setzt die GTZ mit ihren Programmen auf Ansätze, die sowohl staatliche Strukturen stärken als auch Kommunen und Nichtregierungsorganisationen einbeziehen.

Seit 1999 unterhält die GTZ ein Büro in Al-Bireh/Ramallah. Im Mai 2005 bezog die GTZ gemeinsam mit den anderen Organisationen der deutschen Entwicklungszusammenarbeit das Deutsche Haus in Al-Bireh.

„Deutsches EZ-Haus“. © GTZ 2004.

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