GIZ - Deutsche Gesellschaft für internationale Zusammenarbeit

GTZ ist jetzt die GIZ - Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit

Die Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH bündelt seit dem 1. Januar 2011 die Kompetenzen und langjährigen Erfahrungen von DED, GTZ und Inwent. Weitere Informationen erhalten Sie unter
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GIZ Weltweit > Mittelmeer und Mittlerer Osten > Marokko

Büroadresse

GIZ-Büro Marokko

Landesdirektor/in
Tilman Herberg

Standort
2, Avenue Tour Hassan
Rabat Hassan

Postanschrift
Bureau de la GIZ à Rabat
B.P. 433
10 000 Rabat R.P.
Marokko

Tel.: +212 537 2045-17
Fax: +212 537 2045-19
E-Mail: giz-marokko@giz.de

Marokko

Marokko ist ein Schwerpunktland der deutschen Entwicklungszusammenarbeit in der Mittelmeerregion. Seit 1975 ist die GTZ als Partner der internationalen Zusammenarbeit im Auftrag des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) in Marokko tätig. Zunehmend arbeitet die GTZ dort auch für weitere Auftraggeber, wie die Europäische Union oder andere Bundesministerien. Seit 1999 ist sie mit einem eigenen Büro in Rabat vertreten.

Marokkos Wirtschaft ist über den Außenhandel eng mit Europa verflochten. Globalisierung und die für 2012 vereinbarte Freihandelszone mit der Europäischen Union bieten Chancen, bergen aber auch große Risiken für die Beschäftigung im Land. Die Arbeitslosenquote ist hoch und der steigende Wettbewerb setzt die Unternehmen massiv unter Druck.

Das Entwicklungsgefälle zwischen Stadt und Land ist enorm. Noch ist fast die Hälfte aller Beschäftigten in der Landwirtschaft tätig. Wasser ist knapp, fortschreitende Wüstenneubildung und Klimaschwankungen bedrohen die Lebensgrundlage der Bevölkerung in den ländlichen Gebieten.

Das Interesse an ökologisch innovativen Verfahren und Technologien ist groß, doch es bestehen noch zahlreiche Herausforderungen bei der Anwendung von Gesetzen und der Umsetzung von Maßnahmen zum Umwelt- und Ressourcenschutz. Vor allem die Förderung erneuerbarer Energien birgt große wirtschaftliche Wachstumspotenziale für eine ökologisch verträgliche Ressourcennutzung, gerade in den ländlichen Regionen.

Die Regierungen von Marokko und Deutschland haben drei Schwerpunkte der Zusammenarbeit vereinbart:

  • Nachhaltige Wirtschaftsentwicklung
  • Nutzung und Management von Wasserressourcen
  • Umwelt und Klimawandel, einschließlich Förderung erneuerbarer Energien

Marokko hat in diesen Bereichen zahlreiche Reformen angestoßen. Die GTZ arbeitet gemeinsam mit den marokkanischen Partnern daran, diese Entwicklungsprozesse wirtschaftlich erfolgreich, ökologisch tragfähig und sozial gerecht zu gestalten.

Die Gleichberechtigung der Geschlechter zieht sich als roter Faden durch die Vorhaben. Auf Basis der marokkanischen Genderstrategie wird die Regierung dabei unterstützt, Reformen und Programme so zu gestalten, dass sie Männern und Frauen gleichermaßen zugutekommen und dazu beitragen, die Menschenrechte von Frauen zu stärken und zu sichern.

Der Hassan -Turm ist das Wahrzeichen der Hauptstadt Rabat. Der Turm ist das Minarett einer riesigen Moschee, deren Bau durch Youssef Yacoub El Mansour, Sultan der Almohaden-Dynastie, zum Ende des 12. Jahrhunderts begann, jedoch nach seinem Tod im Jahr 1199 unvollendet blieb und im Erdbeben von Lissabon 1755  fast vollständig zerstört wurde. © GTZ

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