Die Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH bündelt seit dem 1. Januar 2011 die Kompetenzen und langjährigen Erfahrungen von DED, GTZ und Inwent. Weitere Informationen erhalten Sie unter
www.giz.de.
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Umweltjournalismus: Ein neues Thema der UmweltkommunikationBis zum Fall des Ben-Ali-Regimes im Januar 2011 konnten Journalisten nur bedingt frei berichten. Von Nachrichtensperren über Zensur bis hin zu gewalttätigen Übergriffen und Inhaftierungen gingen die Einschränkungen der Pressefreiheit. Nach der Revolution haben die Medien Tunesiens eine radikale Wandlung durchgemacht. Um die neue Pressefreiheit zu unterstützen, hat die GIZ in Tunesien Anfang Dezember 2011 einen zweiwöchigen Journalistenworkshop organisiert, im Auftrag des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) und gemeinsam mit ihren Partnern, der Friedrich-Naumann-Stiftung, dem Centre Africain de Perfectionnement des Journalistes et Communicateurs (CAPJC) und dem Institut de Presse et des Sciences de l'Information (IPSI). In der ersten Woche wurden Journalisten aus dem Bereich Print- und elektronische Medien ausgebildet. In der darauffolgenden Woche standen Moderatoren und Rundfunkjournalisten im Mittelpunkt. Helmut Krist, Leiter des Umweltschutzprogramms Tunesien, begrüßte die Teilnehmenden und betonte „die wichtige Rolle der Presse des neuen Tunesiens“. Das Umweltschutzprogramm steuerte Kompetenz auf dem Gebiet Umwelt bei, mehrere Experten aus anderen Programmen der GIZ präsentierten weitere Umweltthemen, wie den Klimawandel und seine Auswirkungen auf Tunesien, und standen auf dem „Hot Chair“ Rede und Antwort. Praxisbezug vermittelte Eric Glover, ehemaliger Leiter und Koordinator der Abteilung Journalismus und Wissenschaft an der Ecole Supérieure de Journalisme de Lille (ESJ), der durch das Internationale Institut für Journalismus der GIZ vermittelt worden war. Insgesamt wurden 21 tunesische Journalistinnen und Journalisten fortgebildet. Der Erfolg des Workshops ist bereits in zwei publizierten Zeitungsartikeln sichtbar, unter anderem in der tunesischen Regierungszeitung „La Presse“.
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