Die Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH bündelt seit dem 1. Januar 2011 die Kompetenzen und langjährigen Erfahrungen von DED, GTZ und Inwent. Weitere Informationen erhalten Sie unter
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Büroadresse
GIZ-Büro Golfregion
Landesdirektor/in Jürgen Koch E-Mail: juergen.koch@giz.de Standort Fridays Building, Penthouse Tourist Club Area Abu Dhabi Vereinigte Arabische Emirate Postanschrift P.O. Box 38728 Abu Dhabi Vereinigte Arabische Emirate Tel.: +971 26781122 Fax: +971 26781177 E-Mail: juergen.koch@giz.de |
Katar
Das Emirat Katar weist mit einem Bevölkerungswachstum von derzeit 2,7 Prozent eine Gesamtbevölkerung von geschätzten 1,7 Mio. Einwohnern auf, wobei der Anteil an Einheimischen bei etwa 310,000 liegt. Katar verfügt über große Öl- und Gasreserven und erlebt seit Jahren wegen seines Reichtums ein enormes Wirtschaftswachstum. Eine der vielen innenpolitischen Herausforderungen stellt die von der Regierung betriebene “Katarisierung“ dar. Die Bemühungen zielen darauf ab, in den kommenden Jahren den Anteil nationaler Arbeitskräfte in privaten und öffentlichen Unternehmungen zu steigern, um die Zahl der ausländischen Arbeitskräfte schrittweise zu reduzieren. In diesem Zusammenhang stehen auch die geschäftlichen Beziehungen, die GTZ International Services in der Vergangenheit zu Katar aufgebaut hat. Die Technische Zusammenarbeit zwischen GTZ International Services und Katar begann im Mai 1999 mit der Beratung des Ministry of Education und weitete sich im Rahmen der nationalen Bildungsreform des Supreme Education Council auf die Beratung allgemein bildenden Schulen aus, welche aus öffentlicher in private Trägerschaften überführt wurden. Ziel der Reform ist es, die Qualität im Grundbildungsbereich nachhaltig zu verbessern.
Neben den Aktivitäten von GTZ International Services im Bildungsbereich, konzentrieren sich weitere Aktivitäten und Akquisitionsanstrengungen derzeit auf die Sektoren Wasser und Umwelt. Konkrete Projekte gibt es im Bereich der Ölförderungs- und –verarbeitungsanlagen der Ölfördergesellschaft Qatar Petroleum. Hier werden im Umfeld der Anlagen Ölkontaminationen des Grundwassers erfasst und Sanierungsmaßnahmen geplant. 2009 wurde außerdem eine Studie zur Nutzung des Umm Er- Radhuma Grundwasserleiters zu Trinkwasserzwecken erarbeitet (Kunden: Ministry of Environment und Maersk Oil Qatar). Wachsender öffentlicher Druck und die Notwendigkeit zum Schutz der natürlichen Ressourcen werden zudem zu einer Ausweitung der deutsch-katarischen Zusammenarbeit in den Bereichen Umwelt und Wasser führen. Anfang 2010 hat GTZ International Services auf Wunsch der katarischen Regierung seine Bereitschaft erklärt, Katar beim Aufbau einer eigenen inländischen Agrarwirtschaft sowie einer Nahrungsmittelproduktion zu unterstützen. Ein entsprechendes Projektabkommen ist derzeit noch nicht geschlossen. Praktische Ausbildung im Bereich Mechanik
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