GIZ - Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit

GTZ ist jetzt die GIZ - Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit

Die Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH bündelt seit dem 1. Januar 2011 die Kompetenzen und langjährigen Erfahrungen von DED, GTZ und Inwent. Weitere Informationen erhalten Sie unter
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Themen > Regionale Themen > Lateinamerika und Karibik > Koordinationsstelle Indigene Völker Lateinamerika

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KIVLAK
Tel.: + 49 6196 79 6215
Fax: + 49-6196 79 7257
E-Mail: kivlak@giz.de

Koordinationsstelle Indigene Völker in Lateinamerika und der Karibik

GTZ: Koordinationsstelle Indigene Völker in Lateinamerika und der Karibik (Schmuckbild).

In vielen unserer Partnerländer in Lateinamerika und der Karibik bestimmen Armut und Benachteiligung die Lebenssituation indigener Völker und anderer ethnischer Minderheiten. Diese fordern seit Jahrzehnten eine umfassende politische Beteiligung und die Unterstützung bei der Durchsetzung ihrer Rechte, vor allem auf eine selbst bestimmte Entwicklung und politische Anerkennung. Zahlreiche indigene Organisationen auf lokaler, regionaler und nationaler Ebene setzen sich für diese Forderungen ein.

Um die langjährige praktische Erfahrung und fachliche Expertise der GIZ (ehemals GTZ) in der Zusammenarbeit mit indigenen Völkern effizienter einsetzen zu können, haben wir im Jahre 2002 die Koordinationsstelle Indigene Völker in Lateinamerika und der Karibik (KIVLAK) eingerichtet. Die Koordinationsstelle trägt dazu bei, die Förderansätze der deutschen Entwicklungszusammenarbeit stärker auf die Bedürfnisse und Vorstellungen indigener Völker auszurichten.

Anknüpfungspunkte zur Stärkung von indigenen Rechten liegen insbesondere bei der Förderung von Demokratie und öffentlicher Verwaltung, im Management der natürlichen Ressourcen, in der Friedensentwicklung und Konfliktprävention sowie bei der sozialen Entwicklung. Hauptauftraggeber für die von der GIZ selbst durchgeführten Projekte ist das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ).

Die Arbeit der Koordinationsstelle umfasst im Einzelnen:

  • Unterstützung und Beratung des BMZ in seinen Positionen und bei der Ausgestaltung entwicklungspolitischer Strategien zu Indigenen-Themen 
  • Beratung und Verbesserung der Koordination zwischen von der GIZ durchgeführten Vorhaben in Lateinamerika, die mit indigenen Völkern arbeiten
  • Wirksamere Vernetzung der Förderansätze der gesamten deutschen EZ für indigene Völker in Lateinamerika
  • Vertretung des Themas "Indigene Völker in Lateinamerika" im interinstitutionellen und internationalen Dialog
  • Mitarbeit in der Arbeitsgruppe "Interkulturalität" des GIZ Fachverbundes "Staat und Demokratie"
    Lateinamerika und Karibik - RED-LAC sowie in der Arbeitsgruppe "Schutzgebiete" im Fachverbund "Umweltmanagement und
    ländliche Entwicklung LAK - GADeR-ALC"
  • Öffentlichkeitsarbeit durch Veranstaltungen, Druck- und elektronischen Medien und Dokumentationen
  • Steuerung und fachliche Betreuung von Maßahmen - z.B. Verantwortliche Steuerung des TZ-Programms "Stärkung indigener Völker in Lateinamerika und Karibik - PROINDIGENA", "Unterstützung der Aktivitäten der Organisation Amerikanischer Staaten zur Förderung der Rechte indigener Völker in Lateinamerika" sowie die fachliche Betreuung der Maßnahme  "Interkulturelle Indigene Universität - UII" und andere


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