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Koordinationsstelle Indigene Völker in Lateinamerika und der Karibik
In vielen unserer Partnerländer in Lateinamerika und der Karibik bestimmen Armut und Benachteiligung die Lebenssituation indigener Völker und anderer ethnischer Minderheiten. Diese fordern seit Jahrzehnten eine umfassende politische Beteiligung und die Unterstützung bei der Durchsetzung ihrer Rechte, vor allem auf eine selbst bestimmte Entwicklung und politische Anerkennung. Zahlreiche indigene Organisationen auf lokaler, regionaler und nationaler Ebene setzen sich für diese Forderungen ein. Um die langjährige praktische Erfahrung und fachliche Expertise der GTZ in der Zusammenarbeit mit indigenen Völkern effizienter einsetzen zu können, haben wir im Jahre 2002 die Koordinationsstelle Indigene Völker in Lateinamerika und der Karibik eingerichtet. Die Koordinationsstelle Anknüpfungspunkte zur Stärkung von indigenen Rechten liegen insbesondere bei der Förderung von Demokratie und öffentlicher Verwaltung, im Management der natürlichen Ressourcen, in der Friedensentwicklung und Konfliktprävention sowie bei der sozialen Entwicklung. Hauptauftraggeber für die von der GTZ selbst durchgeführten Projekte ist das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ). Die Arbeit der Koordinationsstelle umfasst im Einzelnen:
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