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Bekämpfung von Gewalt gegen Frauen in Peru, Ecuador, Bolivien und ParaguayProjektkurzbeschreibung
Bezeichnung: Bekämpfung von Gewalt gegen Frauen in Peru, Ecuador, Bolivien und Paraguay
AusgangssituationSchätzungen zufolge erfährt jede zweite bis dritte Frau in Peru, Ecuador, Bolivien und Paraguay Gewalt, obwohl es in allen vier Ländern gesetzliche Bestimmungen zur Beseitigung von geschlechtsspezifischer Gewalt gibt. Diesbezüglich haben die Länder das das Übereinkommen zur Beseitigung jeder Form der Diskriminierung der Frau CEDAW (Convention on the Elimination of All Forms of Discrimination Against Women) sowie die Interamerikanische Konvention für die Prävention, Bestrafung und Bekämpfung von Gewalt gegen Frauen (Konvention von Belém do Para) ratifiziert, Gewaltschutzgesetze erlassen und ambitionierte Aktionspläne zur Gewaltbekämpfung verabschiedet. Allerdings klaffen große Lücken zwischen den vorhandenen Normen und Gesetzen und deren Umsetzung und Anwendung. Dabei sind es vor allem Frauen aus den ländlichen Räumen (insbesondere indigene und afroamerikanische Frauen), denen der Zugang zu staatlichen und nicht-staatlichen Dienstleistungen erschwert wird. Die meisten der Gewaltstraftaten gegen Frauen werden nicht angezeigt und entsprechend auch nicht geahndet. Außerdem mangelt es zum einen an Kapazitäten und zum anderen an Austausch zwischen relevanten staatlichen, nicht-staatlichen und privatwirtschaftlichen Akteuren auf regionaler und den nationalen Ebenen. ZielZiel des Vorhabens ist es, die Kooperation zwischen staatlichen, nicht-staatlichen und privatwirtschaftlichen Akteuren in der Andenregion und Paraguay zur Bekämpfung geschlechtsspezifischer Gewalt zu verbessern. VorgehensweiseDas Vorhaben besteht aus vier Komponenten:
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