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Gedenkstätte für die Opfer des bewaffneten Konflikts in PeruProjektkurzbeschreibung
Bezeichnung: Gedenkstätte für die Opfer des bewaffneten Konflikts in Peru
AusgangssituationZwischen 1980 und 2000 wurde Peru besonders durch die terroristische Organisation „Leuchtender Pfad“ (Sendero Luminoso) von einer Welle der Gewalt überzogen. Große Teile der überwiegend indigenen Bevölkerung waren dem internen Konflikt schutzlos ausgesetzt und die Ereignisse haben bis heute tiefe Spuren in der Gesellschaft hinterlassen. Der peruanischen Wahrheits- und Versöhnungskommission zufolge wurden etwa 70.000 Menschen umgebracht. Neben der strafrechtlichen Verfolgung hat die Wahrheits- und Versöhnungskommission die individuelle und kollektive Entschädigung sowie das öffentliche Gedenken an die Opfer und die Wiedergutmachung durch symbolische Akte in den Mittelpunkt ihrer Empfehlungen gestellt. Diese beruhen auf der Erkenntnis, dass die Gleichgültigkeit der Eliten gegenüber den zumeist indigenen Opfern ein großes Hindernis für eine echte Versöhnung der peruanischen Gesellschaft darstellt. Bisher wurden die Empfehlungen der Kommission aber kaum in konkrete Maßnahmen umgesetzt. ZielAuf der Grundlage von Empfehlungen der Wahrheits- und Versöhnungskommission ist eine Gedenkstätte zur Erinnerung an die Opfer des internen Konflikts errichtet. Sie leistet einen Beitrag zur Aufarbeitung der vergangenen Gewalttaten sowie zur Respektierung und Sicherung der Menschenrechte und zur Förderung interkultureller Toleranz und einer Friedenskultur innerhalb der peruanischen Gesellschaft. VorgehensweiseDas Projekt
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