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Erhalt der Biodiversität im peruanischen Tropenwald unter KlimaschutzaspektenProjektkurzbeschreibung
Bezeichnung: Erhalt der Biodiversität im peruanischen Tropenwald unter Klimaschutzaspekten
AusgangssituationPeru besitzt mit fast einer Million Quadratkilometer den zweitgrößten Anteil am Amazonasgebiet und die fünftgrößte zusammenhängende Waldfläche weltweit. Sie beträgt 74 Prozent der nationalen Fläche und 14 Prozent des gesamten Amazonasraums. Allein in den letzten zehn Jahren wurden mehr als eine Million Hektar Tropenwald zerstört. Entwaldung trägt zur Hälfte zum Ausstoß von Treibhausgasen in Peru bei. Hauptursachen für die steigende Entwaldungsrate sind der hohe Migrationsdruck in den Amazonasraum und das damit einhergehende Fortschreiten der Agrarfront sowie Straßenerschließung und illegaler Holzeinschlag. Um die Zugangs- und Nutzungsrechte von indigenen Gruppen zu den natürlichen Ressourcen ihrer Lebensräume sicherzustellen, wurden in Peru bisher sechs sogenannte „Kommunale Schutzgebiete“ ausgewiesen. Das größte kommunale Schutzgebiet „EL SIRA“ wurde im Jahr 2001 gegründet. Das Schutzgebiet umfasst eine Fläche von circa 600.000 Hektar. ZielDie prioritären nationalen Ziele zum Schutz der Biodiversität sowie zum Klimaschutz werden durch die Förderung des Ko-Managements zwischen dem Nationalen Schutzgebietsservice und der NRO ECOSIRA im Hinblick auf die Verwaltung des Schutzgebietes EL SIRA und der angrenzenden Einflusszone im zentralen peruanischen Amazonasgebiet erreicht. VorgehensweiseDas Projekt umfasst drei Komponenten:
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