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Unterstützung beim Wiederaufbau der vom Erdbeben im August 2007 betroffenen Gebiete im südlichen PeruProjektkurzbeschreibung
Bezeichnung: Unterstützung beim Wiederaufbau der vom Erdbeben im August 2007 betroffenen Gebiete im südlichen Peru
AusgangssituationAm 15. August 2007 erschütterte ein Erdbeben der Stufe 7,9 auf der Richterskala die Gegend um Ica im Süden Perus. 500.000 Personen waren direkt betroffen, es waren 593 Tote, 1291 Verletzte und 112 Vermisste zu verzeichnen. Die bereits vor dem Erdbeben mangelhafte öffentliche Infrastruktur wurde weiter geschwächt. Wohngebäude, Kirchen, Schulen, Krankenhäuser und Gesundheitszentren wurden ebenso zerstört wie das Telekommunikationsnetz und das Sanitärsystem. Der schlechte Zustand der Straßen behindert den Transport und die Kommunikation zwischen den Gemeinden zusätzlich. Um starke Migrationsströme zu vermeiden, werden vor allem die Kleinbauern im Hochland in die Wiederaufbaumaßnahmen miteinbezogen. Sie sind von Naturkatastrophen besonders betroffen, weil ihre einfachen Lehmhäuser nicht erdbebenresistent gebaut sind. ZielDie gesellschaftliche und wirtschaftliche Stabilität der peruanischen Provinzen Yauyos, Castrovirreyna und Huaytara ist erhöht, wodurch eine Verbesserung der Lebensverhältnisse der vom Erdbeben betroffenen Familien sichergestellt ist. VorgehensweiseGTZ International Services (GTZ IS) nimmt die Aufgaben des technischen Managements im Programm wahr. Bei der Umsetzung stehen drei Arbeitsbereiche im Vordergrund, die sich in weitere Einzelkomponenten gliedern: 1. Wasser, sanitäre Einrichtungen und Wohnungsbau
2. Sicherung des Lebensunterhalts und Einkommenserzeugung Die Bevölkerung von Yauyos, Castrovirreyna und Huaytara lebt hauptsächlich von der Landwirtschaft und leidet unter ständiger Nahrungsmittelknappheit, die durch das Erdbeben noch verstärkt wurde, da viele Familien ihre Ländereien verloren. Die andinen Terrassen wurden ebenso zerstört wie die Bewässerungsanlagen auf den Feldern und es herrscht zudem ein Mangel an Saatgut. Die vielen gefallenen Bäume bergen das Risiko großer Waldbrände und locken Nagetiere und andere Schädlinge an, die die Ernte gefährden. Um die Ernährung und den Lebensunterhalt der Bauern und Fischer der Region zu sichern, werden u.a. folgende Aktivitäten durchgeführt:
3. Stärkung der lokalen Verwaltung und der Bürgerbeteiligung Um die Fortführung des Wiederaufbauprozesses und die Aufrechterhaltung der verbesserten Lebensbedingungen der Menschen im Erbebengebiet auch nach Beendigung des Programms sicherzustellen, ist dieser dritte Handlungsbereich notwendig. Tatsächlich finden hier die Hauptaktivitäten des Programms statt, während die Komponenten der anderen beiden Bereiche hauptverantwortlich von den örtlichen Gemeinden, der Bevölkerung und den betreffenden Einrichtungen durchgeführt werden. Zu den Aktivitäten des dritten Bereichs gehören:
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