Die Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH bündelt seit dem 1. Januar 2011 die Kompetenzen und langjährigen Erfahrungen von DED, GTZ und Inwent. Weitere Informationen erhalten Sie unter
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Schutz und nachhaltige Nutzung des Waldes und der Biodiversität in der AmazonasregionProjektkurzbeschreibung
Bezeichnung: Schutz und nachhaltige Nutzung des Waldes und der Biodiversität in der Amazonasregion
AusgangssituationIn der Amazonasregion befindet sich das weltweit größte zusammenhängende Regenwaldgebiet. Das einzigartige Ökosystem beherbergt einen großen Teil der pflanzlichen und tierischen Biodiversität sowie 28 Prozent des Süßwassers der Erde und beeinflusst wesentlich das Weltklima. Gleichzeitig ist Amazonien Lebens- und Wirtschaftsraum einer kulturell vielfältigen Bevölkerung. Mit der Erschließung wurde Amazonien zunehmend einer Nutzung von Holz und Bodenschätzen unterworfen, die stark zerstörende Wirkungen hat (so genannte "extraktive Nutzung"). Nationale Eigeninteressen, wiederkehrende Konflikte zwischen einzelnen Ländern und vor allem die wirtschaftliche und politische Macht einzelner Akteure haben eine länderübergreifende Abstimmung zur nachhaltigen Nutzung des Amazonasraums unter Berücksichtigung seiner Besonderheiten bisher erschwert. Die derzeitige Inkohärenz der Entwicklungspolitiken der einzelnen Amazonasstaaten leistet der Ausbeutung der Region weiter Vorschub und verhindert den Schutz und die nachhaltige Nutzung der Naturressourcen im Amazonasraum. Den Anrainerstaaten fehlt eine gemeinsame Vision zur Entwicklung Amazoniens als Wirtschafts-, Lebens- und Naturraum. Nur ein grenzüberschreitender Ansatz, der alle Interessengruppen zusammenbringt und gemeinsames Handeln ermöglicht, und eine länderübergreifende Politik können die Voraussetzungen für den Erhalt des Waldes im Amazonasraum verbessern. Als einzige zwischenstaatliche Organisation im Amazonasraum verfügt die Organização do Tratado de Cooperação Amazônica (OTCA) über das politische Mandat, einen solchen Prozess zu steuern. ZielDas Generalsekretariat der OTCA und weitere für die Zusammenhänge relevante Organisationen, Institutionen und Netzwerke bewirken die Formulierung und Umsetzung einer kohärenten, am Leitbild der Nachhaltigkeit orientierten länderübergreifenden Naturressourcenpolitik für den Amazonasraum. VorgehensweiseDas Projekt unterstützt die OTCA bei der für die Entwicklung einer länderübergreifenden Ressourcenpolitik erforderlichen Diskussions- und Abstimmungsprozesse und berät inhaltlich zu folgenden Themen und Fragen:
Dabei wird von folgendem Verständnis der Zusammenhänge ausgegangen:
Da es für den Projekterfolg wichtig sein wird, dass die Ergebnisse von möglichst vielen Beteiligten in verschiedensten staatlichen Stellen sowie auch in Wirtschaftsverbänden und von Vertretern der Zivilgesellschaft akzeptiert und mitgetragen werden, bezieht das Projekt systematisch Ansprechpartner und deren Erfahrungen von der lokalen über die nationale bis hin zur überregionalen Ebene in seine Überlegungen ein. Nur so kann der angestoßene Prozess erfolgversprechend verankert werden. Weiterführende Informationen
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AktuellesGTZ unterstützt regionale Organisationen beim Schutz der biologischen Vielfalt in Regenwäldern
Süd-Süd-Kooperation: Weltweite Zusammenarbeit erforderlich |