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Trinkwasser- und SanitärprogrammProgrammkurzbeschreibung
Bezeichnung: Trinkwasser- und Sanitärprogramm (PROAGUA)
Ausgangssituation
Eine nachhaltige Trinkwasser- und Sanitärversorgung ist für die peruanische Bevölkerung noch nicht selbstverständlich. Das gilt insbesondere für arme Familien in Stadtrandgebieten und ländlichen Regionen. Insgesamt haben sechs Millionen Peruaner keinen Zugang zu Trinkwasser und über 40 Prozent keine adäquate Sanitärversorgung. Kommunale Wasserversorgungsunternehmen können die Grundversorgung häufig nicht sicherstellen, da sie über unzureichend qualifiziertes Personal, schwache Managementfähigkeiten und geringe finanzielle Mittel für notwendige Investitionen verfügen. ZielAlle Beteiligten im Wassersektor setzen ihre Ressourcen für die nachhaltige Entwicklung der Trinkwasser- und Sanitärversorgung effizienter ein. Vorgehensweise
Good Governance im Wassersektor Capacity Development im Wassersektor Nachhaltige Trinkwasser- und Sanitärversorgung (Programm für schnellwirksame Maßnahmen – PMRI) Die Komponente wird von der Consultingfirma AKUT Umweltschutz Ingenieure Burkard und Partner durchgeführt. Ländliche Sanitärversorgung Wirkung – Was bisher erreicht wurdeMit dem Abschluss von Betriebsführungsverträgen zur Regelung der Verantwortlichkeiten zwischen Wasserversorgungsunternehmen und Munizipien sowie der Einführung des Instrumentariums für Investitions- und Tarifgestaltung in 37 bzw. 27 von 50 Wasserversorgungsunternehmen des Landes verfügt ein Großteil der Unternehmen über einen neuen Rechtsrahmen zur Entwicklung einer nachhaltigen Wasser- und Sanitärversorgung. 43 im Nationalen System für Capacity Development“ (SFC) registrierte Einrichtungen entwickeln Fortbildungs- und Beratungsangebote. Sieben Institutionen bieten diese Leistungen bereits an. Bisher wurden fast 2.000 Vertreter von WVU und Kommunen geschult. 46 der 50 Wasserversorgungsunternehmen haben die Angebote des SFC bisher genutzt. Die wirtschaftliche Situation konnte in acht Wasserversorgungsunternehmen durch die Erhöhung der operativen Einnahmen um 32 Prozent, gegenüber 2007, konsolidiert werden. Die Kundenzufriedenheit verbesserte sich in den letzten vier Jahren von 46 auf 53 Prozent. Dies ist auf die Steigerung der Versorgungsqualität für 1,4 Millionen Menschen in 42 Klein- und Mittelstädten zurückzuführen, darunter die gestiegene tägliche Trinkwasserversorgungsdauer von 20,7 Stunden und die Reduzierung der Bearbeitungszeit von Kundenbeschwerden von 3 auf 1,5 Tage. Der Aktionsplan „100.000 Anschlüsse“ hat 150.000 Personen zu einem Wasseranschluss verholfen.
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