GIZ - Deutsche Gesellschaft für internationale Zusammenarbeit

GTZ ist jetzt die GIZ - Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit

Die Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH bündelt seit dem 1. Januar 2011 die Kompetenzen und langjährigen Erfahrungen von DED, GTZ und Inwent. Weitere Informationen erhalten Sie unter
www.giz.de.

Suche 
Projekte > Kurzbeschreibungen > Nachhaltige Energie in Mexiko

Ansprechpartner


Herr André Eckermann
E-Mail: andre.eckermann@giz.de

Nachhaltige Energie in Mexiko

Programmkurzbeschreibung

Bezeichnung: Nachhaltige Energie in Mexiko
Auftraggeber: Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ)
Land: Mexiko
Partner: Mexikanisches Energieministerium
Gesamtlaufzeit: 2009 bis 2013

Ausgangssituation

Als zweitgrößte Volkswirtschaft in Lateinamerika kommt Mexiko eine Schlüsselrolle für die nachhaltige Entwicklung in Lateinamerika zu. Mexikos Energieerzeugung basiert vor allem auf fossilen Brennstoffen, obwohl das Land aufgrund seiner Ausmaße und günstiger klimatischer Bedingungen über ein großes Potential zur Nutzung erneuerbarer Energien verfügt. Dieses wird bislang ebenso wenig ausgeschöpft wie das Potential zur Steigerung der Energieeffizienz, was insbesondere daran liegt, dass klare und verlässliche Rahmenbedingungen fehlen. Einen wichtigen Schritt hin zu einem nachhaltigeren Energiesystem stellen die Ende 2008 verabschiedeten Gesetze zur Steigerung der Energieeffizienz und zur Förderung regenerativer Energien dar.

Ziel

Die Rahmenbedingungen für eine Steigerung der Energieeffizienz und den verstärkten Einsatz regenerativer Energien sind verbessert.

Vorgehensweise

Im April 2009 trat die Entwicklungszusammenarbeit mit Mexiko im Energiesektor in eine neue Phase. Neben der GIZ (Internationale Zusammenarbeit) (damals noch als GTZ und Inwent) ist nun auch die KfW Entwicklungsbank (Finanzielle Zusammenarbeit) in diesem Bereich in Mexiko tätig. Ergänzt werden deren Aktivitäten durch Vorhaben von DAAD sowie das CIM-Programm Integrierte Fachkräfte. Zudem wurde das Themenspektrum erweitert. Das Programm knüpft an das Vorhaben „Förderung erneuerbarer Energien“ an, das die GIZ im Auftrag des BMZ von April 2005 bis März 2009 durchführte und umfasst nun sowohl das Thema erneuerbare Energien als auch Energieeffizienz. Die Programmkomponente „Nachhaltige Energie in Gebäuden“ wird durch die Consultingfirma GOPA mbH durchgeführt. Klimaschutz ist fortan als Querschnitttesthema Bestandteil der Zusammenarbeit mit Mexiko.

Die GIZ übernimmt innerhalb des Programms die Rolle eines fachlich-technischen Beraters, begleitet politische und institutionelle Veränderungsprozesse, bietet Maßnahmen zur Aus- bzw. Fortbildung an und fördert den nationalen, regionalen wie internationalen Wissenstransfer. Dabei arbeitet sie vor allem mit Schlüsselakteuren auf Bundesebene zusammen. Eine wichtige Rolle spielt zudem die Zusammenarbeit mit der Privatwirtschaft in Form von Public Private Partnerships.  Methodisch ist das Programm darauf ausgerichtet, Impulse für eine signifikante Erhöhung der Energieeffizienz und für die großflächige Nutzung erneuerbarer Energien zu geben. Hierzu müssen drei Vorraussetzungen erfüllt sein, die sich in den Aktionslinien des Programms widerspiegeln:

  • Schaffung günstiger rechtlicher Rahmenbedingungen, z.B. Qualitätsstandards für Biokraftstoffe
  • Gestaltung und Umsetzung von Förder- sowie Verbreitungsprogrammen (z.B. für Solarkollektoren, Kraft-Wärmekopplung und Energiedienstleistungsunternehmen
  • Stärkung von staatlichen und privaten Akteuren, z.B. durch die Qualifizierung von Solarteuren

Das Programm arbeitet vorwiegend mit folgenden mexikanischen Partnern zusammen:

  • Energieministerium (SENER) 
  • Nationale Energieeffizienzagentur (CONUEE) 
  • Nationale Regulierungsbehörde Energie (CRE) 
  • Staatlicher Energieversorger und Netzbetreiber (CFE)
  • Ministerium für Umwelt und Ressourcenschutz (SEMARNAT)
  • Nationale Hypothekenbank (Infonavit)
  • Nationale Wohnungskommission (Conavi)

Deutsche Partnerinstitutionen der Entwicklungszusammenarbeit sind: 

  • KfW Entwicklungsbank (KfW)
  • Centrum für internationale Migration und Entwicklung (CIM)
  • Deutscher Akademischer Austauschdienst (DAAD)

Downloads

Weiterführende Informationen


GIZ-Weltweit

Ansprechpartner


Herr André Eckermann
E-Mail: andre.eckermann@giz.de
© © Copyright by GIZ. Alle Rechte vorbehalten.
Jobs und Karriere | Publikationen | Newsletter | Ausschreibungen | Presse | Kontakt | Sitemap | Login