Die Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH bündelt seit dem 1. Januar 2011 die Kompetenzen und langjährigen Erfahrungen von DED, GTZ und Inwent. Weitere Informationen erhalten Sie unter
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Genderorientierte ArbeitsmarktpolitikProjektkurzbeschreibung
Bezeichnung: Genderorientierte Arbeitsmarktpolitik
AusgangssituationAuf dem Kontinent des sprichwörtlichen "Machismo" haben die Frauen in den letzten Jahren zwar so Manches erreicht, aber im Arbeitsleben sind sie immer noch benachteiligt. Ihr Stundenlohn lag im Schnitt siebzehn Prozent unter dem ihrer männlichen Kollegen. Zudem waren fast ein Drittel mehr Frauen als Männer von Arbeitslosigkeit betroffen. Die Institutionen des Arbeitsmarktes haben sich bislang kaum mit diesem Thema befasst. Es gab keine speziellen Arbeitseinheiten in den Organisationen und die Bereitschaft, das Thema aufzugreifen, war gering. Chancen zu einer besseren Integration von Frauen in den Arbeitsmarkt und die damit verbundenen Potenziale für die Wirtschaft und soziale Entwicklung blieben ungenutzt. ZielAusgewählte lateinamerikanische Regierungen verfügen über nationale arbeitsmarktpolitische Ansätze, welche die Gleichstellung von Frauen und Männern fördern und setzen diese in die Praxis um. Unternehmerverbände und Organisationen der Zivilgesellschaft werden einbezogen. VorgehensweiseUm die Gleichstellung von Frauen und Männern auf dem Arbeitsmarkt zu fördern, unterstützte das Projekt lateinamerikanische Regierungen bei der Entwicklung der notwendigen arbeitsmarktpolitischen Ansätze und bei deren Umsetzung. Die Kooperation mit Frauenbüros wie auch Sektorministerien und besonders die interinstitutionelle Abstimmung wurden gefördert. Nachdem zu Beginn des Projektes der Gesundheitssektor in Argentinien, der Tourismussektor in Ecuador sowie die Auswirkungen von so genannten Rücküberweisungen („remittances“) in El Salvador bearbeitet wurden, stand später der Finanzsektor in Chile, Costa Rica und Uruguay im Blickpunkt. Bei der Erstellung der Fallstudien wurde von Beginn an auf die Einbindung der jeweils wichtigsten „Stakeholder“ und betroffenen Institutionen geachtet. Dies verschaffte dem Projekt frühzeitig Einfluss auf die politische Willensbildung und ermöglichte die unten genannten Wirkungen. Die Ergebnisse und Erfahrungen des Projektes wurden über eine eigene, ständig aktuell gehaltene Internetseite verbreitet. Standardisierte Beratungsmodule und andere Projektdokumente wurden bei wichtigen Konferenzen und Seminaren in den Partnerländern in gedruckter oder digitaler Form verteilt. Studien des Projektes wurden zudem auf Internetseiten und in Newsletter anderer Institutionen und Organisationen veröffentlicht. Wirkungen – Was erreicht wurdeDem Projekt ist es gelungen, Regierungsbehörden (Frauenbüros, Sektorministerien, lokale Behörden) und „Stakeholder“ zu Politikänderungen und gemeinsamen Aktionen zu verpflichten:
Weiterführende Informationen
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