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Herr Dr. Laszlo Pancel
E-Mail: laszlo.pancel@giz.de

Reduktion von Emissionen aus Entwaldung und Walddegradierung

Programmkurzbeschreibung

Bezeichnung: Programm Reduktion von Emissionen aus Entwaldung und Walddegradierung in Mittelamerika und der Dominikanischen Republik
Auftraggeber: Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ)
Land: El Salvador
Politischer Träger: Comisión Centroamericana de Ambiente y Desarrollo (CCAD)
Gesamtlaufzeit: 2010 bis 2016

Ausgangssituation

Zentralamerika. Gut strukturierter, natürlicher tropischer Regenwald, wie er an der Atlantikküste von Honduras und Nicaragua zu finden ist. © GIZ

Deutschland unterstützt Honduras, Nicaragua, El Salvador und die Dominikanische Republik beim Management ihrer natürlichen Ressourcen. Um die Anpassung der mittelamerikanischen Länder an die vom Klimawandel eingeleiteten Wirkungen zu stärken, hat sich die Bundesrepublik Deutschland verpflichtet, die Zentralamerikanische Kommission für Umwelt und Entwicklung (Comisión Centroamericana de Ambiente y Desarrollo – CCAD) zu unterstützen.

Ziel

Die Rahmenbedingungen für eine effektive Umsetzung nachhaltiger Kompensationsmechanismen zur Reduktion von CO2-Emissionen aus Entwaldung und Walddegradierung sind in den Mitgliedsländern der CCAD verbessert.

Vorgehensweise

Auf nationaler Ebene unterstützt das Vorhaben die Umsetzung von Maßnahmen zur Vermeidung der Waldzerstörung, die Entwicklung von REDD-Strategien und den intersektoralen Politikdialog. REED steht für Reducing Emissions from Deforestation and Degradation, Reduzierung von Emissionen aus der Entwaldung und Schädigung von Wäldern. Regional unterstützt das Programm die fachlichen und politischen Abstimmungsprozesse zwischen den acht Ländern Belize, Costa Rica, Dominikanische Republik, El Salvador, Guatemala, Honduras, Nicaragua und Panama zur Stärkung einer regionalen Positionierung bei internationalen Verhandlungen. Das Programm umfasst drei Komponenten mit folgenden Zielen:

  • Intersektoraler Dialog
    Die Politikkohärenz zwischen Sektoren und Ebenen (national, regional, international) ist zugunsten des Erhalts der Wälder verbessert.
  • Nachhaltige Kompensationsmechanismen
    Institutionelle und regulatorische Voraussetzungen für die Umsetzung nachhaltiger Kompensationsmechanismen zur Reduktion von CO2-Emissionen aus Entwaldung und Walddegradierung sind in den Mitgliedsländern der CCAD geschaffen.
  • Monitoring und Bericht
    Entscheidungsträger und gegenüber der United Nations Framework Convention on Climate Change (UNFCC) berichtspflichtige Institutionen verfügen über das für die Überwachung von CO2-Emissionen aus Entwaldung und Walddegradierung notwendige Datenmaterial.

Für wichtige Akteure der acht beteiligten Länder wurden auf nationaler Ebene Planungsworkshops abgehalten; eine Operationalisierung begann im November 2010. Auf einem Syntheseworkshop wurden gemeinsame Arbeitsschritte zum Thema REDD in der Region vereinbart. Sie wurden auf der UN-Klimakonferenz im Dezember 2010 in Cancun, Mexiko von der CCAD vorgestellt.

Zentralamerika. Ausweisen von Zukunftsbäumen im tropischen Regenwald für nachhaltige Bewirtschaftung in enger Zusammenarbeit mit den lokalen Kleinbauern. © GIZ

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