Die Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH bündelt seit dem 1. Januar 2011 die Kompetenzen und langjährigen Erfahrungen von DED, GTZ und Inwent. Weitere Informationen erhalten Sie unter
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Förderung der nachhaltigen Entwicklung und des sozialen ZusammenhaltsProjektkurzbeschreibung
Bezeichnung: Förderung der nachhaltigen Entwicklung und des sozialen Zusammenhalts
AusgangssituationViele Länder Lateinamerikas haben in den letzten Jahren entscheidende Fortschritte in Richtung eines nachhaltigen Wirtschaftswachstums gemacht. Dennoch herrscht nach wie vor eklatante soziale Ungleichheit. Die Kluft zwischen Arm und Reich wird in vielen Fällen durch die Eingliederung in eine globale Wirtschaft noch verschärft. Die Früchte der Globalisierung sind nur einer relativ kleinen Bevölkerungsschicht vorbehalten. Die weltweite Wirtschafts- und Finanzkrise gefährdet die erreichten Erfolge bei der Überwindung von Armut und droht, die sozialen Gefälle wieder zu verschärfen. Darüber hinaus hat die Region mit zahlreichen Umweltproblemen zu kämpfen; gleichzeitig spielt sie eine entscheidende Rolle im Rahmen des Klimawandels. Die Probleme bei der Zusammenarbeit zwischen den verschiedenen Ländern der Region – Kooperation und Integration – bestehen seit langem und sind nur sehr schwer zu überwinden. Das Programm zur Förderung der nachhaltigen Entwicklung und des sozialen Zusammenhalts knüpft bei vielen Themen an das Vorgängerprogramm “Nachhaltigkeit und Chancengleichheit in der Globalisierung” an. ZielDie Regierungen Lateinamerikas und der Karibik verfügen über erweiterte Handlungsmöglichkeiten für politische Reform- und Verhandlungsprozesse auf nationaler und regionaler Ebene. Der soziale Zusammenhalt in den Gesellschaften Lateinamerikas und die Bedingungen für eine ökologisch nachhaltige Entwicklung der Region sind verbessert. VorgehensweiseIm Rahmen des Programms werden anwendungsorientierte Politikanalysen und Handlungsempfehlungen erstellt. Diese werden auf internationalen Seminaren und Konferenzen diskutiert und verbreitet. Auf Anfrage der Regierungen erfolgen Beratungsmissionen in den einzelnen Ländern. Im Idealfall kann dadurch Einfluss auf den politischen Willensbildungsprozess genommen werden. Fortbildungsangebote unterstützen bei der Umsetzung der entsprechenden Politikmaßnahmen. Neben einem Fonds für aktuell aufkommende Zukunftsthemen umfasst das Programm drei Komponenten: Klimawandel: Alte und neue Chancen für erneuerbare Energien und Energieeffizienz Erneuerung des Fiskalpakts Kooperation und Integration: Investitionen in regionale öffentliche Güter
Weiterführende Informationen
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