GIZ - Deutsche Gesellschaft für internationale Zusammenarbeit

GTZ ist jetzt die GIZ - Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit

Die Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH bündelt seit dem 1. Januar 2011 die Kompetenzen und langjährigen Erfahrungen von DED, GTZ und Inwent. Weitere Informationen erhalten Sie unter
www.giz.de.

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Büroadresse

GIZ-Büro El Salvador

Landesdirektor/in
Dr. Christof Küchemann

Postanschrift
Agencia de la GIZ en El Salvador
Bulevar Orden de Malta, Edificio GIZ
Urbanización Santa Elena
Antiguo Cuscatlán
El Salvador, Centroamérica

Tel.: +503 2121-5100
E-Mail: giz-el-salvador@sv.giz.de

El Salvador

El Salvador, Lateinamerika und Karibik. © GTZ 2004.

Die GTZ in El Salvador Seit über 30 Jahren kooperiert die GTZ mit Partnern in El Salvador. Auch während des zwölfjährigen Bürgerkrieges wurde die Zusammenarbeit nicht völlig eingestellt. Seit Kriegsende haben sich die wirtschaftlichen und politischen Rahmenbedingungen für die Entwicklung des Landes verbessert. Eine demokratische Verfassung garantiert bürgerliche und politische Rechte. Durch Wirtschaftsreformen wie Privatisierung von Banken und staatlichen Unternehmen, beispielsweise im Energie- und Telekommunikationssektor, und die Öffnung des Binnenmarktes ist seit 1989 eine offene Marktwirtschaft entstanden.

El Salvador, Lateinamerika und Karibik. © GTZ 2004.

Die Regierungen haben sich wirtschaftspolitisch auf die makroökonomische Stabilisierung konzentriert, aber auch strukturpolitische Reformen eingeleitet: Gesundheits- und Erziehungsreform, Privatisierung der Rentenversicherung, Beginn der Privatisierung öffentlicher Unternehmen. Wirtschaftliche Strukturprobleme und soziale Ungleichheit konnten jedoch noch nicht überwunden werden. Ein wirtschaftlicher Strukturwandel ist zwar im Gange, doch bislang hat er weder die Abhängigkeit von wenigen Ausfuhrgütern mit geringer Wertschöpfung reduziert, noch die Konkurrenzfähigkeit der einheimischen Wirtschaft auf dem Binnenmarkt und den internationalen Märkten nennenswert verbessert. Auch neue Arbeitsplätze konnten nicht ausreichend geschaffen werden.

Die seit 2004 amtierende Regierung hat in ihrem Regierungsprogramm fünf Reformpakete angekündigt. Der Reformprozess soll dadurch beschleunigt und die internationale Positionierung des Landes verbessert werden. 

  1. Staatsmodernisierung durch Stärkung der Institutionalität – das heißt des Prinzips, staatliche Macht auf transparente, akzeptierte Institutionen zu verteilen –, Transparenz in der Regierungsführung und Unterstützung privatwirtschaftlicher Aktivitäten in einer freien und offenen Wirtschaft 
  2. Makroökonomische Stabilität zur Schaffung von Bedingungen, die der Wirtschaft sowie den Bürgerinnen und Bürgern eine verbesserte Teilhabe an lokalen und regionalen Entwicklungs- und Integrationserfolgen ermöglichen 
  3. Steigerung von Produktivität und Wettbewerbsfähigkeit insbesondere durch Unterstützung kleiner und mittlerer Unternehmen sowie des landwirtschaftlichen Sektors; Nutzung des wirtschaftlichen Potenzials von Salvadorianern im Ausland 
  4. Befriedigung der Grundbedürfnisse aller Bürgerinnen und Bürger, auch im Interesse einer leistungsfähigeren Volkswirtschaft und der Steigerung des wirtschaftlichen Wohlstands 
  5. Umweltschutz als Instrument für nachhaltige Entwicklung

Die Arbeit der GTZ hat zwei Schwerpunkte. Sie wurden von der salvadorianischen und der deutschen Regierung definiert und orientieren sich an den nationalen Prioritäten El Salvadors:

  • Nachhaltige Wirtschaftsentwicklung 
  • Dezentralisierung und lokale Entwicklung

Die GTZ handelt auf drei Ebenen: Sie berät die Regierung bei der Veränderung der politischen und gesetzlichen Rahmenbedingungen sowie die landesweit oder regional tätigen staatlichen und nichtstaatlichen Institutionen bei der professionellen Wahrnehmung ihrer Funktionen. Selbsthilfepotenzial und politische Verhandlungsfähigkeit der jeweiligen Zielgruppen werden gestärkt. Auf lokaler Ebene konzentriert sich die Zusammenarbeit in der Region La Paz. Die Vision ist, gemeinsame gesellschaftliche Zielvorstellungen zu entwickeln und zu verwirklichen. Bei allen Fördermaßnahmen soll erreicht werden, dass die Bevölkerung an Planung und Durchführung beteiligt ist, die Interessen von Frauen und Jugendlichen stärker berücksichtigt werden und der Schutz der Umwelt besser verankert ist.


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