Die Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH bündelt seit dem 1. Januar 2011 die Kompetenzen und langjährigen Erfahrungen von DED, GTZ und Inwent. Weitere Informationen erhalten Sie unter
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Büroadresse
GIZ-Büro Dominikanische Republik
Landesdirektor/in Marina Meuss E-Mail: marina.meuss@giz.de Standort Calle Angel Severo Cabral N° 5 Ensanche Julieta Morales Santo Domingo Postanschrift Apartado Postal 2960 Santo Domingo Dominikanische Republik Tel.: +1809 541-1430 Fax: +1809 683-2611 E-Mail: giz-domrep@giz.de |
Dominikanische Republik
Die Dominikanische Republik nimmt etwa zwei Drittel der Insel Hispaniola ein (49.000 Quadratkilometer). Rund 9 Millionen Menschen leben hier, 40 Prozent davon im ländlichen Raum. Die Dominikanische Republik ist Partnerland der deutschen Entwicklungszusammenarbeit. Seit mehr als 25 Jahren ist die GTZ im Auftrag des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) hier tätig. Die wirtschaftliche Entwicklung des Landes basiert vor allem auf Einnahmen aus dem Tourismus, Rücküberweisungen der im Ausland lebenden Dominikaner (2,8 Milliarden US-Dollar) und den Freihandelszonen. Das Bruttoinlandsprodukt lag 2006 bei 31,6 Milliarden US-Dollar. Der Anteil des Dienstleistungssektors betrug 54,3 Prozent, gefolgt von Industrieproduktion (36,7 Prozent) und Landwirtschaft (9 Prozent). Mit einer Wachstumsrate von 10,7 Prozent und einer Inflation von 5 Prozent wies das Land 2006 die besten Wirtschaftsdaten seit 19 Jahren auf. Trotz makroökonomischer Stabilität konnte sich der Lebensstandard der Bevölkerungsmehrheit nicht signifikant verbessern. Laut dem Entwicklungsprogramm der Vereinten Nationen (UNDP) leben 42 Prozent der Bevölkerung unter der Armutsgrenze, davon 16 Prozent in extremer Armut, das heißt mit weniger als einem US-Dollar am Tag. Mit 16,2 Prozent wird eine hohe Arbeitslosenquote verzeichnet. Zu den wesentlichen Entwicklungshemmnissen zählen die mangelhafte Energieversorgung, zunehmende Degradierung der natürlichen Ressourcen, zentralistische Verwaltungsstrukturen und mangelnde staatliche Versorge im Bildungs- und Gesundheitswesen. Auch wenn ausländische Investitionen in den letzten Jahren wieder deutlich anstiegen, so richten sich diese fast nur an den Tourismussektor. Die Entwicklungszusammenarbeit mit der Dominikanischen Republik konzentriert sich auf den Schwerpunkt "Management natürlicher Ressourcen".
Foto: Das Team der deutschen Entwicklungszusammenarbeit in der Dominikanischen Republik.© GTZ |