Die Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH bündelt seit dem 1. Januar 2011 die Kompetenzen und langjährigen Erfahrungen von DED, GTZ und Inwent. Weitere Informationen erhalten Sie unter
www.giz.de.
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Büroadresse
GIZ-Büro Costa Rica
Landesdirektor/in Wilfried Hülstrunk E-Mail: wilfried.huelstrunk@giz.de Standort Col. Rohrmoser de la casa de Oscar Arias, 250m al norte y 25 m este - casa mano derecha San José, Costa Rica Postanschrift Agencia GIZ San José Apartado 8-4190, 1000 San José Costa Rica Tel.: +506 2520 1535 Fax: +506 2520 1528 E-Mail: giz-costa-rica@giz.de |
Costa Rica
Costa Rica ist Partnerland der deutschen Entwicklungszusammenarbeit. Die GTZ arbeitet dort seit mehr als 20 Jahren im Auftrag des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ). In Zentralamerika hat Costa Rica eine Vorreiterrolle im "grünen" Umweltschutz durch seinen Einsatz zur Wahrung der Biodiversität und zur Erhaltung nationaler Naturschutzzonen. Der staatliche Bereich ist zentralistisch organisiert, wenig flexibel und weist hohe Defizite auf, die unter anderem durch massive staatliche Interventionen in privatwirtschaftlichen Bereichen verursacht werden. Hinzu kommt eine hohe Außenverschuldung. Der Exportsektor zeigt positive Entwicklungstendenzen auf, bietet aber noch erhebliches Potenzial durch seine unzureichende Verkettung mit der nationalen Ökonomie. Die GTZ unterstützt die lokalen Institutionen vor allem bei Projekten im Bereich Umwelt- und Ressourcenschutz sowie Lokalentwicklung. Durch die Zunahme der Umweltverschmutzung in Gebieten mit hoher Dichte von Besiedlung und Gewerbe und in Tourismuszentren, wurde zwischen der deutschen und costaricanischen Regierung der Schwerpunkt Städtisch industrieller Umweltschutz für die Zusammenarbeit vereinbart. Darüber hinaus werden zurzeit Projekte im Bereich Strassensanierung (MOPT/KfW), Lokal- und Kommunalentwicklung (PRODELO) sowie Public Private Partnerships und Dreieckskooperation durchgeführt. Dabei werden Vertreter der Regierungsebene zu Veränderungen der politischen und gesetzlichen Rahmenbedingungen beraten. Staatliche und nichtstaatliche Institutionen sowie Förderinstitute, Verbände, Kammern oder Nichtregierungsorganisationen (NGOs) bei der Wahrnehmung ihrer Funktionen gestärkt. |