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Deutsch-brasilianische Hochschulkooperationen werden ausgebaut

Am 5. Mai 2011 haben Karl Ulrich Krammenschneider, Landesdirektor der Deutschen Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) in Brasilien, Max Huber, Präsident des Deutschen Akademischen Auslandsdienstes (DAAD), und der Präsident der brasilianischen Koordinationsstelle für postgraduale Studien CAPES, Jorge Almeida Guimarães, eine Grundsatzvereinbarung zur Zusammenarbeit im Rahmen des bilateralen Programms „Neue Partnerschaften“ (NoPa) unterzeichnet. Ziel ist es, Hochschulkooperationen auszubauen und die Nutzung der Forschungsergebnisse durch Politik und Wirtschaft zu fördern. Die Unterzeichnung fand bei einer Pressekonferenz von Bundespräsident Christian Wulff und Brasiliens Präsidentin Dilma Rousseff in der Hauptstadt Brasilia statt.

Das Programm NoPa fördert Hochschulkooperationen zu den beiden Schwerpunktthemen der deutsch-brasilianischen Entwicklungszusammenarbeit: Erneuerbare Energien und Energieeffizienz sowie Schutz und nachhaltige Nutzung des brasilianischen Tropenwalds. Finanziert wird das Programm vom Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) und CAPES.
 
Auf den Internetseiten von DAAD und CAPES wird das Programm in Kürze eine Ausschreibung im Wert von 2 Millionen Euro für deutsch-brasilianische Forschungsvorhaben lancieren. Interessierte brasilianische und deutsche Wissenschaftler sowie Firmen und Repräsentanten des öffentlichen Sektors sind eingeladen, an Kontaktveranstaltungen zu den Themen „Tropenwald” (2. bis 4 Juni 2011 in Belém) und „Erneuerbare Energien/Energieeffizienz” (7. bis 9. Juni 2011 in Rio de Janeiro) teilzunehmen.


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