Die Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH bündelt seit dem 1. Januar 2011 die Kompetenzen und langjährigen Erfahrungen von DED, GTZ und Inwent. Weitere Informationen erhalten Sie unter
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Fotoausstellung in der Metrostation Bellas Artes
Foto links: GTZ-Büroleiter Edgar von Knebel bei der Eröffnung der Ausstellung. Foto: Claudio Silva/GTZ Motive aus der deutsch-chilenischen Entwicklungszusammenarbeit Die Metro in Santiago de Chile ist mehr als ein öffentliches Transportmittel. In einem der am meisten frequentierten öffentlichen Räume Santiagos werden gezielt Kunst- und Kulturprojekte gefördert. Dort dürfen chilenische Maler riesige Flächen bearbeiten und werden Filmreihen, Theateraufführungen und Kunstausstellungen veranstaltet. Immer wieder werden dabei auch Themen wie „Soziale Verantwortung von Unternehmen“ und „Nachhaltige Entwicklung“ aufgegriffen. So wie jetzt und bis Ende November mit der Ausstellung „200/20 - Imágenes de la Cooperación Alemana en el Bicentenario“. In der Kunstgalerie der Metrostation Bellas Artes zeigt die GTZ großformatige Bilder des chilenischen Fotografen Javier Godoy. Sie geben Einblick in die Entwicklungszusammenarbeit zwischen den Regierungen von Deutschland und Chile, speziell in die des Projektes „Reformfonds“.
Im Bild: Der Fotograf Javier Godoy vor einem Motiv seiner Ausstellung. Foto: Paula Ubillo/Metro Der Reformfonds ist ein für Chile entwickeltes Instrument und hat in der internationalen Entwicklungszusammenarbeit Vorbildcharakter. Er basiert auf den Erfahrungen aus 20 Jahren chilenisch-deutscher Zusammenarbeit. Chile als Schwellenland braucht aufgrund seines starken wirtschaftlichen Wachstums und seiner gefestigten Institutionenlandschaft eine neue und flexiblere Form von bilateraler Kooperation. Die zahlreichen aus dem Fonds geförderten Maßnahmen sehr unterschiedlich, verfolgen aber alle das Ziel, den Reformprozess der chilenischen Institutionen effizient zu gestalten. Die Fotoausstellung verschafft den Besuchern einen visuellen Einblick in die komplexen Reformzusammenhänge. „Der gemeinsame Nenner der Exponate ist die spezielle Sicht des Fotografen Javier Godoy“, sagte Edgar von Knebel, Büroleiter der GTZ in Chile, anlässlich der Eröffnung. „Godoy zeigt uns behinderte Kindern, die in die Früherziehung einbezogen werden. Er zeigt uns Strafgefangene, deren Rechte verbessert werden sollen. Menschen, die von der Gesundheitsreform profitieren sollen, von der Anpassung von Rechtsvorschriften an internationale Standards oder vom Schutz von Wassereinzugsgebieten. Godoy macht so klar, dass es im Endeffekt immer die Menschen sind, denen die institutionellen Reformprojekte zugutekommen sollen. Das ist es auch, was uns Akteure der Entwicklungszusammenarbeit motiviert.“ „200/20 - Imágenes de la Cooperación Alemana en el Bicentenario“ ist eine gemeinsame Initiative der GTZ, der chilenischen Agentur für Internationale Zusammenarbeit AGCI und der Kulturgesellschaft der Metro Santiago. |