Die Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH bündelt seit dem 1. Januar 2011 die Kompetenzen und langjährigen Erfahrungen von DED, GTZ und Inwent. Weitere Informationen erhalten Sie unter
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Central Asia Drug Action Programme (CADAP)Programmkurzbeschreibung
Bezeichnung: Central Asia Drug Action Programme (CADAP Phase 5)
AusgangssituationIn den zentralasiatischen Ländern ist die Anzahl der Konsumenten illegaler Drogen, insbesondere von Heroin, in den letzten Jahren stark angestiegen. Infektionskrankheiten und Todesfälle im Zusammenhang mit Hochrisiko-Drogenkonsum nehmen rasant zu. Diese Entwicklungen erfordern ein schnelles, abgestimmtes Handeln. Die Europäische Union (EU) und ihre Mitgliedsstaaten wollen die Länder Zentralasiens bei der Reduzierung des Drogenkonsums unterstützen. Benötigt werden dazu eine fundierte Datenerhebung, die politische Entscheidungsprozesse befördert, evidenzbasierte Behandlungsmethoden für Abhängige, effektive Präventionsmaßnahmen sowie eine gute Vernetzung staatlicher und nichtstaatlicher Akteure. Die fünf Staaten Zentralasiens, Kasachstan, Kirgisistan, Tadschikistan, Turkmenistan und Usbekistan, und die EU haben sich mit dem „EU-Drogenaktionsplan 2009-2013“ auf eine verstärkte Kooperation bei der Behandlung und Prävention von Drogensucht geeinigt. Das EU-finanzierte „Central Asia Drug Action Programme“ (CADAP) ist eine wichtige Säule des Aktionsplans. Die aktuelle fünfte Phase von CADAP führt ein Konsortium aus EU-Mitgliedsstaaten unter Leitung der Deutschen Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH im Auftrag der deutschen Bundesregierung durch. CADAP ergänzt das Engagement Deutschlands sowie anderer EU-Mitgliedstaaten im Rahmen der Zentralasienstrategie der EU. ZielDie Drogenpolitik in den zentralasiatischen Ländern entspricht wissenschaftlichen Erkenntnissen und modernen, vorbildlichen Vorgehensweisen in Europa. Die Staaten sind in internationale Foren und Gremien eingebunden. VorgehensweiseDas Drogenaktionsprogramm für Zentralasien (CADAP) fördert die Entwicklung einer umfassenden, effektiven Drogenpolitik, basierend auf wissenschaftlichen Erkenntnissen und gelungenen Beispielen innerhalb der EU. Das Programm unterstützt den schwierigen Übergang von einer aus der Sowjetzeit stammenden, auf Sanktionen basierenden Drogenpolitik hin zu einer modernen Drogenpolitik. In Abstimmung mit anderen internationalen Projekten unterstützt CADAP die zentralasiatischen Partner in den Bereichen Suchtbehandlung, Drogenprävention und Drogenmonitoring. Darüber hinaus soll CADAP die langfristige Einbindung der zentralasiatischen Staaten in internationale Foren und Gremien sicherstellen. Das Programm besteht aus vier Komponenten:
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