GIZ - Deutsche Gesellschaft für internationale Zusammenarbeit

GTZ ist jetzt die GIZ - Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit

Die Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH bündelt seit dem 1. Januar 2011 die Kompetenzen und langjährigen Erfahrungen von DED, GTZ und Inwent. Weitere Informationen erhalten Sie unter
www.giz.de.

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Grundbildung

Das staatlich finanzierte Erziehungswesen hat sich von den Folgen des Bürgerkrieges und den drastisch gesunkenen Budgetzuweisungen bis heute nicht erholt. Lehrer- und Verwaltungspersonal sind auf Nebenverdienste angewiesen, es mangelt an schulischer Ausrüstung und Infrastruktur. Der Niedergang des Bildungswesens beeinflusst die berufsbezogene Ausbildung negativ. Die Folge: Die Jugendarbeitslosigkeit liegt besonders in ländlichen Gebieten teilweise bei über 60 Prozent. Tadschikistan ist heute mit der Situation konfrontiert, dass die während der Sowjetära herangewachsene Bevölkerung besser ausgebildet ist als die Jugend. Dies bildet einen Nährboden für radikal-islamische Strömungen.

Die GTZ unterstützt die von der Regierung proklamierte strategische Bildungsreform (2003 bis 2010). Die Grundbildung hat besondere Priorität. Eltern, Lehrer und Dorfgemeinschaften werden als Beiräte in die Angelegenheiten der dezentralisierten Schulverwaltungen einbezogen und zu Eigenbeiträgen verpflichtet. Schwerpunkte der Technischen Zusammenarbeit sind: die Curriculumreform, Verbesserungen der Infrastruktur (Schulbau und -einrichtung), Dezentralisierung der Verwaltung, Entwicklung von neuem Lernmaterial, Unterstützung der Schulverwaltung und Beratung des Erziehungsministeriums. Mit Unterstützung der KfW Entwicklungsbank werden die Schulen ausgestattet.


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