GIZ - Deutsche Gesellschaft für internationale Zusammenarbeit

GTZ ist jetzt die GIZ - Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit

Die Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH bündelt seit dem 1. Januar 2011 die Kompetenzen und langjährigen Erfahrungen von DED, GTZ und Inwent. Weitere Informationen erhalten Sie unter
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Berken Feddersen
Tel.: +49 30 40 81 90-132
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Russische Föderation

Die Russische Föderation ist wegen ihrer Größe und der Anzahl an Russlanddeutschen die bedeutendste Region des Programms für nationale Minderheiten. Die Volkszählung von 2002 ermittelte 597.000 in der Russischen Föderation lebende Russlanddeutsche; die Auswertung der Volkszählung von 2010 steht noch aus.

In der Russischen Föderation – mit Ausnahme der Region Kaliningrad – setzt der Internationalen Verband der Deutschen Kultur (IVDK) die Maßnahmen des Programmes um. Die Programmgebiete sind Nordwest- und Zentralrussland, Ural, Südwestrussland, West- und Ostsibirien.

Schwerpunkte der Programmarbeit in der gesamten Russischen Föderation:Stärkung der Verbandsstrukturen der deutschen Minderheit,

  • Förderung von Begegnungsstätten,
  • Jugendarbeit,
  • Spracharbeit,
  • soziale Hilfen,
  • Förderung von russlanddeutschen Führungs- und Nachwuchsführungskräften.

Ein Teil der Projekte finanzieren der deutsche und der russische Staat gemeinsam. Diese Gemeinschaftsprojekte spielen eine wichtige Rolle in der deutsch-russischen Zusammenarbeit zur Förderung der deutschen Minderheit.

Die GIZ ist für das Management des treuhänderisch verwalteten Deutsch-Russischen Hauses in Moskau verantwortlich. Dort finden neben kulturellen Veranstaltungen (Konzerte, Filmabende) auch Lehrgänge, Konferenzen und wissenschaftliche Seminare statt, die sich an ein breites Publikum aus dem In- und Ausland richten. Diese Veranstaltungen organisiert der Internationale Verband der Deutschen Kultur.

Herzstück der Programmarbeit in Kaliningrad ist das Deutsch-Russische Haus in Kaliningrad. Es hat sich seit seiner Errichtung im Jahr 1993 als bedeutendes Bildungs-, Kultur- und Begegnungszentrum des Kaliningrader Gebiets etabliert.

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