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Frau Daniela Schily
E-Mail: daniela.schily@giz.de

Regionalvorhaben zum Aufbau eines Donaukompetenzzentrums

Projektkurzbeschreibung

Bezeichnung: Regionalvorhaben zum Aufbau eines Donaukompetenzzentrums
Auftraggeber: Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ)
Land: Kroatien, Serbien, Rumänien, Bulgarien, Moldau, Ukraine
Politischer Träger: Ministerium für Wirtschaft und regionale Entwicklung der Republik Serbien
Gesamtlaufzeit: 2009 bis 2014

Ausgangssituation

Die Länder der Region der mittleren und unteren Donau befinden sich in einem tief greifenden Transformationsprozess hin zur marktwirtschaftlichen Ordnung. Ineffektive öffentliche Strukturen schränken eine gute Ausnutzung der wirtschaftlichen Potenziale nach wie vor ein. Die internationale Zusammenarbeit bleibt auch nach dem Ende der Konflikte in der Region hinter dem Bedarf zurück. Auch der Tourismus, als gewichtige Zukunftsbranche, leidet unter diesen Bedingungen. Im Rahmen der Donaustrategie bemühen sich die unteren Donauländer um eine neue, der EU zugewandte Ausrichtung ihrer Tourismuspotenziale.

Ziel

Die Rahmenbedingungen zur Förderung des regionalen, grenzüberschreitenden Tourismus in der mittleren und unteren Donauregion sind verbessert.

Vorgehensweise

Zentrales, innovatives Element des Projektansatzes ist Aufbau und Einrichtung einer regionalen Institution zur Förderung der Tourismusentwicklung, insbesondere für die wirtschaftlich relevante Förderung kleiner und mittlerer Unternehmen (KMU) in der Region entlang der mittleren und unteren Donau. Das Projekt unterstützt das Donaukompetenzzentrum (DCC) dabei

  • als regionale Kooperations- und Marketing-Plattform für den Tourismussektor für den mittleren und unteren Donauraum tätig zu sein,
  • Partner der Donauanrainerstaaten, der EU und anderer relevanter Institutionen zu werden,
  • Teil des touristischen Netzwerks zur nachhaltigen Entwicklung des Donauraums zu sein,
  • regionale Tourismusprodukte zu entwickeln und einzuführen und dabei grenzüberschreitend und international ausgerichtet zu sein,
  • zur Entwicklung, Einführung und Vermarktung neuer Qualitätsstandards für touristische Leistungen im Donauraum und zur nachhaltige Tourismusentwicklung beizutragen.

Wirkung – Was bisher erreicht wurde

Das Donaukompetenzzentrum (DCC) hat schnell eine wirkungsvolle Dynamik entwickelt, die vor allem für kleinere und mittlere Unternehmer von Bedeutung ist. Die Mitglieder haben bereits kontinuierliche Messepräsenz in regionaler Kooperation organisiert, eigene Marketing- und Pilotprojekte entwickelt und erste Investitionen zur Vergrößerung des regionalen Tourismusangebotes getätigt.

Auf politischer Ebene hat das DCC erstmals Abstimmungsprozesse zwischen den nationalen Tourismusstrategien angeregt und sich aktiv in den EU-Donaustrategieprozess eingebracht. Das DCC wurde als Mittler zwischen öffentlichen und privaten Tourismusinstitutionen anerkannt und ist mittlerweile für Mitglieder aus sieben Donauländern zuständig.

Weiterführende Informationen


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Frau Daniela Schily
E-Mail: daniela.schily@giz.de
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