Die Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH bündelt seit dem 1. Januar 2011 die Kompetenzen und langjährigen Erfahrungen von DED, GTZ und Inwent. Weitere Informationen erhalten Sie unter
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Menschenhandel und soziale Sicherung im WestbalkanProjektkurzbeschreibung
Bezeichnung: Menschenhandel und soziale Sicherung im Westbalkan (HTSP)
AusgangssituationIn den vergangenen zwei Jahrzehnten führten sozio-ökonomische und politische Turbulenzen im Westbalkan einerseits zu einem plötzlichen Anstieg illegaler Migration in die EU, anderseits aber auch zu einer Zunahme des internen Menschenhandels in den einzelnen Ländern. Obwohl sich die Region in einer Phase der politischen Stabilisierung befindet, bleibt der Menschenhandel weiterhin ein Kernproblem sozial marginalisierter Gesellschaftsgruppen. Vor allem junge Menschen ohne Perspektive sind gefährdet. Am Rande der Gesellschaft lebend, bleibt ihnen in Zeiten der sozialen Unsicherheit oft nur der Ausweg über den illegalen Arbeitsmarkt, der ein erster Schritt in den Menschenhandel sein kann. Präventions- und Schutzmaßnahmen wurden bisher noch nicht ausreichend entwickelt. ZielDie Rahmenbedingungen für eine nachhaltige Prävention von Menschenhandel in den Ländern des Westbalkans sind geschaffen. VorgehensweiseSchwerpunkt der Zusammenarbeit ist es, zur Schaffung notwendiger Rahmenbedingungen für eine nachhaltige Prävention von Menschenhandel in den Ländern des Westbalkans beizutragen. Unterstützt werden die Reformen relevanter Gesetze und nationaler Aktionspläne, die Entwicklung von staatlichen und zivilgesellschaftlichen Organisationen, die Entwicklung von Strategien und Konzepten sowie die Stärkung der Leistungsfähigkeit der Partner auf regionaler, lokaler, sowie kommunaler Ebene. Eine erfolgreiche Bekämpfung des Menschenhandels im Westbalkan unterstützt das Regionalvorhaben durch vier aufeinander aufbauende Komponenten:
Bisher wurden in Mazedonien, Kosovo und Serbien Durchführungsabkommen mit den Sozialministerien abgeschlossen und Operationsplanungen für die nächsten Jahre verabschiedet. Zivilgesellschaftliche Organisationen wurden in allen beteiligten Ländern als Durchführungspartner von Kleinstmaßnahmen ermittelt. |