Die Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH bündelt seit dem 1. Januar 2011 die Kompetenzen und langjährigen Erfahrungen von DED, GTZ und Inwent. Weitere Informationen erhalten Sie unter
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Unterstützung der beruflichen Aus- und FortbildungProjektkurzbeschreibung
Bezeichnung: Unterstützung der beruflichen Aus- und Fortbildung in der Republik Kasachstan
AusgangssituationDie Wirtschaft Kasachstans verzeichnet seit geraumer Zeit ein stetiges Wachstum. Mit der wirtschaftlichen Entwicklung steigt auch der Bedarf an qualifiziertem Fachpersonal. Das kasachische Berufsbildungssystem ist jedoch nicht flexibel genug, um sich den wachsenden Anforderungen anzupassen. Trotz einer konstant hohen Arbeitslosigkeit müssen häufig ausländische Fachkräfte eingesetzt werden. Als Kernproblem erweist sich somit, dass das derzeitige Berufsbildungssystem zu einem Großteil marktferne, wenig zukunftsgerichtete Qualifizierungen anbietet. Die kasachische Regierung hat diese Problematik erkannt. Im Jahr 2010 hat sie zwei Programme zur Förderung der Bildung und der wirtschaftlichen Entwicklung ins Leben gerufen: das „Staatliche Programm zur Entwicklung der Bildung 2011-2020“ und das „Staatliche Programm zur Beschleunigung der industriell-innovativen Entwicklung der Republik Kasachstan 2010 – 2014“. Um den wachsenden Anforderungen des kasachischen Privat- und Staatsektors zu genügen, müssen noch einige Herausforderungen gemeistert werden. Dazu zählen die Reform des Berufsbildungssystems, die Anerkennung von Qualifikationen, die Qualitätskontrolle des Berufsbildungssystems und die Entwicklung von nationalen und sektoralen Qualifikationsrahmen. Das Primärziel der kasachischen Regierung ist die Ausrichtung des Berufsbildungssystems an internationalen Standards, um den Anforderungen an eine moderne, praxisorientierte und qualifizierte Belegschaft gerecht zu werden. ZielDie Programme der kasachischen Regierung zur Förderung der Bildung und der wirtschaftlichen Entwicklung sind implementiert. VorgehensweiseDas Projekt besteht aus sechs Komponenten:
Das Projekt verfolgt einen systemischen Mehrebenenansatz. Um den Anforderungen an Nachhaltigkeit Rechnung zu tragen, ist die Projektarbeit partizipatorisch angelegt, was die Beteiligung von allen relevanten nationalen und internationalen Akteuren in formellen und informellen Foren gewährleistet. Wesentliche Entscheidungen werden in der Projektsteuerungsgruppe (Steering Committee) getroffen, die Verbreitung der Ergebnisse erfolgt auf nationalen und regionalen Foren und Workshops. Durch die Umsetzung der Projektkomponenten wird die Beschäftigungsfähigkeit der Absolventen gefördert und ihre Beschäftigungschancen erhöht. Dies wiederum verbessert die Einkommen besonders junger Bevölkerungsschichten und trägt zur Erhöhung der internationalen Wettbewerbsfähigkeit bei. Als Grundlage für alle Projektmaßnahmen dient das „kooperative Berufsbildungsmodell“, welches im vorhergegangen Projekt entwickelt wurde. Die Möglichkeit, nach diesem Modell aus- und weiterzubilden, wurde im Sommer 2011 in das Berufsbildungsgesetz Kasachstans aufgenommen. Weiterführende Informationen
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