Die Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH bündelt seit dem 1. Januar 2011 die Kompetenzen und langjährigen Erfahrungen von DED, GTZ und Inwent. Weitere Informationen erhalten Sie unter
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WassersektorreformProjektkurzbeschreibung
Bezeichnung: Wassersektorreform
AusgangssituationTrotz reichhaltiger Wasserressourcen verfügt Albanien noch nicht über eine sichere und zuverlässige Trinkwasserversorgung. Mensch und Umwelt sind gefährdet, da das Abwasser nur selten behandelt wird. Die Mehrheit der Wasserbetriebe ist aufgrund maroder Infrastruktur, hohen Wasserverlusten, finanzieller Defizite, schwachen Kapazitäten sowie geringer Einnahmen nicht in der Lage, den Zugang zu sauberem Trinkwasser und hygienischen Sanitärdienstleistungen sicherzustellen. ZielDie institutionellen, regulativen und betriebswirtschaftlichen Kapazitäten der Institutionen im Sektor (Wasserversorgung und Abwassermanagement) sind verbessert. VorgehensweiseDas Vorhaben unterstützt das Ministerium für öffentliche Arbeit und Verkehr in der erfolgreichen Umsetzung der Reform des Wassersektors (Komponente 1) sowie das Generaldirektorat für Wasserversorgung und Abwasserentsorgung in der Einführung von Betriebsstandards und Personalqualifizierung (Komponente 2). Des Weiteren wird die albanische Wasserregulierungsbehörde darin unterstützt, ihr Mandat effizient wahrzunehmen (Komponente 3). Das Vorhaben leistet Politikberatung und unterstützt die verbesserte Qualifizierung der Wasserversorgung- und Abwasserentsorgungsbetriebe, die Entwicklung von angepassten Regulierungsinstrumenten sowie die Beteiligung der Wassernutzer an Entscheidungsprozessen. Der Methodenansatz umfasst Fach-, Organisations- und Prozessberatung, Aus- und Fortbildungsmaßnahmen sowie Pilotmaßnahmen zur Einführung angepasster dezentraler Sanitärkonzepte. Das Vorhaben kooperiert eng mit den entsprechenden Programmen der KfW Entwicklungsbank und anderen Gebern, vorrangig mit der Austrian Development Agency (ADA), der Weltbank, dem Entwicklungsprogramm der Vereinten Nationen (UNDP) und der Behörde der Vereinigten Staaten für Entwicklungszusammenarbeit (USAID). Wirkung – Was bisher erreicht wurdeDie Übertragung der Eigentumsrechte und Anlagevermögen an 55 Wasser- und Abwasserwerke von der zentralen auf die lokale Ebene ist abgeschlossen. Die transparente Auswahl und Benennung der Aufsichtsräte wurde begleitet. Ein nationaler Wasser- und Abwasserkodex ist erarbeitet, der das Verhältnis zwischen Wasserwerken und Konsumenten regelt. Die erste Pflanzenkläranlage des Landes wurde zu Trainings- und Forschungszwecken in einem SOS-Kinderdorf bei Tirana gebaut, um angepasste, dezentrale Technologien in der Abwasserentsorgung zu entwickeln. Mit Unterstützung des Vorhabens hat die Wasserregulierungsbehörde ein neues Selbstverständnis und ein Leitbild entwickelt und engagiert sich dafür, diese mit den Mandaten der anderen Institutionen des Wassersektors in Einklang zu bringen. Seit Januar 2010 wurden 19 neue Anträge für Versorgungslizenzen und 25 Tarifanträge genehmigt. Eine neue Richtlinie für die anreizorientierte und sozialverträgliche Tarifregulierung wurde verfasst. Download
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