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GTZ Weltweit > Europa, Kaukasus und Zentralasien > Ukraine

GTZ Büro Ukraine

Büroleiter
Herr Holger Neuweger
E-Mail: holger.neuweger@gtz.de

Standort
GTZ Coordination Office Kiev
Office Nr. 6
44, Velyka Vasylkivka Street
01004 Kiev

Tel.: +380 44581 19-56/57
Fax: +380 44581 19-54

Die GTZ in der Ukraine

Ukraine in Europa, Kaukasus und Zentralasien. © GTZ 2004.

Die GTZ unterstützt die Ukraine im Auftrag der Bundesregierung seit 1993 bei ihrem Transformationsprozess. Für die ehemaligen GUS-Staaten wurde hierfür ein besonderes Beratungsprogramm, das Transformprogramm, entwickelt. Seit 1994 führt die GTZ darüber hinaus im Auftrag des Bundesinnenministeriums (BMI) ein spezielles Programm zur Unterstützung der deutschen Minderheit durch. Seit 2002 stellt das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) Mittel für die Entwicklung und den Reformprozess der Ukraine bereit. Nach der Orangenen Revolution 2004 wurde diese Kooperation intensiviert. Seit 2008 berät die GTZ die Ukraine im Auftrag des Bundesgesundheitsministeriums (BMG) bei der Bekämpfung von HIV/Aids.

Obwohl in der Ukraine in den vergangenen Jahren ein beachtlicher wirtschaftlicher Aufschwung stattgefunden hat, behindert nach wie vor ein Reformstau in wesentlichen Sektoren die langfristige Entwicklung des Landes. In wichtigen Bereichen, wie Energieversorgung, Modernisierung der Infrastruktur, Berufsbildung, Gesundheitswesen und Reorganisation öffentlicher Institutionen, stehen noch wichtige Reformen aus. Gleichzeitig wirkt sich die instabile politische Situation nach der Orangenen Revolution von 2004 hemmend auf die Entwicklung des Landes aus.

Ein weiteres Problem ist die hohe HIV/Aids-Rate, die auch in ländlichen Regionen zunimmt. Sie ist mit einem Prozent der erwachsenen Bevölkerung die höchste in Europa.

Die Europäische Union hat seit 2004 eine gemeinsame Grenze mit der Ukraine. Das Land ist in die sogenannte Europäische Nachbarschaftspolitik eingebunden und die gegenwärtige Regierung des Landes strebt eine enge Anbindung an die EU an. In der wirtschaftlichen Zusammenarbeit soll der Ukraine langfristig eine Beteiligung am EU-Binnenmarkt und an ausgewählten Gemeinschaftsprogrammen eröffnet werden.

Vor diesem Hintergrund konzentriert sich die deutsche Entwicklungszusammenarbeit auf die Schwerpunkte „Nachhaltige Wirtschaftsentwicklung“ und „Energieeffizienz“. Die GTZ koordiniert die Aktivitäten des Programms zur nachhaltigen Wirtschaftsentwicklung, während die KfW Entwicklungsbank federführend für die Aktivitäten des Programms zur Verbesserung der Energieeffizienz zuständig ist. Außerdem beteiligt sich die GTZ aktiv an der Bekämpfung von HIV/Aids.

Die GTZ unterhält ein Büro in Kiew.


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