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Ansprechpartner
Büroleiter
Frau Irina Scheffmann E-Mail: irina.scheffmann@gtz.de Standort GTZ Coordination Office Complexul Expozitional ROMEXPO Blvs. Marasti 65-67, Pav. 34 011465 Bucharest Romania/ Roumanie Tel.: +40 31 225-7002 Fax: +40 21 319-0181 |
Die GTZ in Rumänien
Die entwicklungspolitische Zusammenarbeit der Bundesrepublik Deutschland und Rumänien begann 1994. Seit Anfang 2000 unterhält die GTZ ein Koordinierungsbüro in Bukarest. Seit dem 1. Januar 2007 gehört Rumänien zur Europäischen Union. Als junges EU-Mitglied ist das Land mit massiv steigenden Importen und einer beträchtlichen Arbeitsmigration konfrontiert. Die Einkommen liegen noch immer weit unter dem europäischen Durchschnitt, die Verwaltungsstrukturen sind ineffizient. In der Justiz und beim Kampf gegen die Korruption gibt es einige Defizite. Diese könnten die effektive Umsetzung von EU-Politik, EU-Gesetzen und -Programmen behindern. Um den Abstand zu den Staaten der Europäischen Union aufzuholen und aktiver Teil des gemeinsamen Marktes zu werden, ist ein stabiles Wachstum für Rumänien von größter Bedeutung. Noch Mitte 2008 ging man von einem Wirtschaftswachstum von 8,6 Prozent aus. Jüngste Zahlen zeigen, dass jedoch nur 7,1 Prozent erreicht wurden. Die Prognosen für 2009 sind sogar negativ. In den großen Städten ist der sozioökonomische Aufholprozess gegenüber den anderen Mitgliedsstaaten offensichtlich; im ländlichen Raum jedoch, wo über 40 Prozent der rumänischen Bevölkerung leben, hinkt die Entwicklung noch erheblich hinterher. Die EU stellt den Mitgliedsländern zur Erreichung übergeordneter politischer Ziele ein umfangreiches Instrumentarium zur Verfügung, unter anderem in Form erheblicher EU-Struktur- und Kohäsionsfondsmittel. Rumänien erhält erhebliche Mittel für die ländliche und die Regionalentwicklung. Fachliche und organisatorische Kompetenzen sowie die Leistungsfähigkeit der beteiligten Akteure auf allen Ebenen sind jedoch noch zu wenig entwickelt, um den strukturellen Anpassungsprozess an die Bedingungen des EU-Binnenmarktes optimal zu gestalten. Eine wesentliche Herausforderung ist es, das zur Verfügung stehende industrie- und strukturpolitische Förderinstrumentarium effizient und effektiv einzusetzen. Die GTZ unterstützt Rumänien deshalb auch nach dem EU-Beitritt; die bilaterale Technische Zusammenarbeit (TZ) wird jedoch im Frühjahr 2010 auslaufen. |
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