Die Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH bündelt seit dem 1. Januar 2011 die Kompetenzen und langjährigen Erfahrungen von DED, GTZ und Inwent. Weitere Informationen erhalten Sie unter
www.giz.de.
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Ansprechpartner
GIZ-Projektbüro Moldau, Philipp Johannsen
Standort Bulgara 31 A, MD 2001 Chisinau Republic Moldau Tel.: +373 22 86 05 88 Fax: +373 22 86 08 39 E-Mail: philipp.johannsen@giz.de |
Republik Moldau
Die Republik Moldau wird von der GTZ im Auftrag des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) seit 1994 bei ihrem schwierigen wirtschaftspolitischen Transformationsprozess unterstützt. Außerdem arbeitet die GTZ im Auftrag internationaler Organisationen. Für diese Aufträge ist der Geschäftsbereich GTZ International Services verantwortlich. Die Landwirtschaft und ihre nachgelagerte Verarbeitungsindustrie sind dominierende Wirtschaftssektoren des Landes. Der sich entwickelnde Privatsektor trägt mit etwa 80 Prozent zur volkswirtschaftlichen Wertschöpfung bei, dennoch gehört Moldau zu den ärmsten Ländern Europas. 4,4 Millionen Menschen leben in Moldau, davon haben rund 700.000 Menschen (16 Prozent) das Land auf der Suche nach besseren Lebensbedingungen bereits verlassen. Der Internationale Währungsfonds (IWF) schätzt, dass die Rücküberweisungen der im Ausland arbeitenden Moldauer rund 30 Prozent des Bruttosozialproduktes betragen. Im Zuge der aktuellen Finanz- und Wirtschaftskrise sind diese Überweisungen stark gesunken und in der Folge die Staatseinnahmen. Strukturell schwächt auch der jahrelange ungelöste Konflikt um die abtrünnige Region Transnistrien die Wirtschaftskraft des Landes, da sich in dieser Teilrepublik wichtige Teile der industriellen Produktion konzentrieren. Seit einigen Jahren verzeichnet das Land, allerdings bei steigender Inflationsrate, ein positives Wirtschaftswachstum. Ungünstige wirtschaftliche Rahmenbedingungen, intransparente Verwaltungsabläufe und Rechtsunsicherheiten erschweren jedoch dringend benötigte ausländische Investitionen. Durch den EU-Beitritt Rumäniens wurde Moldau zum EU-Nachbarland. Damit ist das Land integraler Bestandteil der EU-Nachbarschaftsstrategie, die eine Annährung der neuen Nachbarstaaten an die EU zum Ziel hat. In der bilateralen deutschen Entwicklungszusammenarbeit ist die Republik Moldau kein reguläres Partnerland. GTZ-Projekte werden in der Regel aus überregionalen Fonds des BMZ finanziert. Die deutsche Technische Zusammenarbeit konzentriert sich auf die Förderung einer Modernisierung in der Landwirtschaft und im Nahrungsmittel verarbeitenden Gewerbe sowie auf die berufliche Bildung. Entsprechend dem Ergebnis der bilateralen Regierungsverhandlungen wird seit Anfang 2010 ein Vorhaben zur Modernisierung der kommunalen Dienstleistungen umgesetzt. Gemeinsam mit dem Ministerium für Bauwesen und Regionalentwicklung werden ausgewählte Gemeinden und Kreise bei partizipativer Haushaltsführung, öffentlichen Ausschreibungen und Projektmanagement unterstützt. Zur Umsetzung der Maßnahmen unterhält die GTZ ein Büro in Chisinau. |
Aktuelles5. Wirtschaftskonferenz Südosteuropa „Grenzen überwinden – Zusammenarbeit stärken“
15.-16.06.2011, Berlin |