GIZ - Deutsche Gesellschaft für internationale Zusammenarbeit

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Ansprechpartner


Toni Jukic
E-Mail: toni.jukic@giz.de

Büroadresse

GIZ-Büro Kroatien

Landesdirektor/in
Axel Sachs
E-Mail: axel.sachs@giz.de

Standort
GIZ Büro Zagreb
A. Hebranga 4
10000 Zagreb
Kroatien

Tel.: ++385 1 4882 980
Fax: ++385 1 4882 981

Kroatien

Kroatien in Europa, Kaukasus und Zentralasien. © GTZ 2004.

Kroatien wurde 1992 unabhängig und durch die internationale Staatengemeinschaft als souveräner Staat anerkannt. Seither ist die GTZ im Auftrag des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) dort tätig.

Außenpolitische Priorität der kroatischen Regierung ist die Vollmitgliedschaft in der Europäischen Union (EU) und dem Nord-Atlantik-Pakt (NATO). Im Oktober 2005 wurden die Beitrittsverhandlungen zwischen der Europäischen Union (EU) und Kroatien formal aufgenommen. Schlüsselvoraussetzung für die Aufnahme der Verhandlungen war die vollständige Zusammenarbeit mit dem internationalen Strafgerichtshof für Ex-Jugoslawien. Bis zum Sommer 2008 wurden über 20 von insgesamt 35 Verhandlungskapiteln eröffnet. Kroatien dürfte 2009 die Beitrittsverhandlungen abschließen und damit die Voraussetzungen für einen EU-Beitritt erfüllen. In der Sicherheitspolitik erhielt Kroatien während des NATO-Gipfeltreffens 2008 in Bukarest eine Einladung, dem Militärbündnis beizutreten.

Nationaltheater in Zagreb

Die größten Belastungen Kroatiens sind das staatliche Haushaltsdefizit, die hohe Auslandsverschuldung, die staatliche Beteiligungen an nicht wettbewerbsfähigen Großunternehmen sowie die hohe negative Bilanz des Außenhandels. Eine weitere große Herausforderung ist die Reform der öffentlichen Verwaltung.

Die Erfolge der Zusammenarbeit zwischen Deutschland und Kroatien zeigen sich bereits. Unter deutscher Beratung konnte die kroatische Regierung ein nationales Herkunftsschutzgesetz verabschieden. Durch die Förderung des Radtourismus entlang der Flüsse Slawoniens entstehen zahlreiche neue Tourismusbetriebe. Politische Bildungsträger sind sensibilisiert, Reformprozesse für den notwendigen Wandel innerhalb der Handwerksausbildung zu initiieren und zu unterstützen. Die strategische Steuerung der räumlichen Entwicklung in der Küstenregion durch die Gemeinden und Gespanschaften wurde unter Berücksichtigung des Zielkonflikts Umwelt-Wirtschaft verbessert.


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