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GTZ Weltweit > Europa, Kaukasus und Zentralasien > Georgien

GTZ-Büro Tbilissi

Büroleiter
Frau Dr. Gabriele Böhringer
E-Mail: gabriele.boehringer@gtz.de

Standort
GTZ-Regionalbüro Südkaukasus
4 Elene Akhvlediani Agmarti
0103 Tbilisi, Georgia

Tel.: +995 32 201800
Fax: +995 32 201801

Die GTZ in Georgien

Georgien in Europa, Kaukasus und Zentralasien. © GTZ 2004.

Im Auftrag des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) unterstützt die GTZ Georgien seit 1992 beim Transformationsprozess hin zu mehr Marktwirtschaft und Demokratie.

Zurzeit führt die GTZ im Auftrag des BMZ vier bilaterale Programme und Projekte zur Förderung der Kommunalentwicklung, der externen Finanzkontrolle, zur Unterstützung des Rechts- und Gerichtssystems sowie zur Förderung der Privatwirtschaft durch.

Georgien: Das neue Deutsche Haus in Tiflis. © GTZ

Die GTZ arbeitet geschäftsfeldübergreifend auch im Auftrag anderer deutscher Bundesressorts. Mit Mitteln des Auswärtigen Amtes (AA) werden Unterkünfte für intern Vertriebene errichtet. Im Auftrag des Bundesumweltministeriums (BMU) werden degradierte Landschaften rehabilitiert.

Nach der Rosenrevolution im November 2003 hat die neue Regierung Georgiens mehrere erfolgreiche politische und wirtschaftliche Reformen begonnen. Dabei hat sie auch zur Korruptionsbekämpfung beigetragen.

Im Zuge der Europäischen Nachbarschaftspolitik (ENP) steht Georgien aktuell vor neuen Herausforderungen. Einerseits strebt das Land die Annäherung an die europäischen Strukturen an, durch Stärkung der Menschenrechte, demokratische Institutionen und Anpassung an EU-Normen und Standards. Andererseits muss die lokale und regionale Infrastruktur modernisiert werden. Ziel ist es, die Lebensbedingungen der noch zum großen Teil armen georgischen Bevölkerung zu verbessern. Einen wirkungsvollen Beitrag zur wirtschaftlichen Reintegration der intern Vertriebenen leistet die GTZ beispielsweise durch berufliche Qualifizierungsmaßnahmen und Mikrokreditfinanzierung.

In Georgien führt die GTZ Programme und Projekte in vier mit dem BMZ vereinbarten Themenschwerpunkten durch:

  • Nachhaltige Wirtschaftsentwicklung
  • Kommunalentwicklung und Demokratie
  • Schutz und nachhaltige Nutzung natürlicher Ressourcen
  • Recht und Justiz

Einen Beitrag zur Krisenprävention in der Region Südkaukasus leistet die GTZ innerhalb der Kaukasusinitiative (KI) der deutschen Bundesregierung. Mehrere Programm und Projekte zu den Schwerpunktthemen finden länderübergreifend in der Region statt. Seit 2006 ist die GTZ im Südkaukasus mit einem Regionalbüro in Georgien vertreten. Es ist für die drei südkaukasischen Länder Georgien, Armenien und Aserbaidschan zuständig.

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