Die Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH bündelt seit dem 1. Januar 2011 die Kompetenzen und langjährigen Erfahrungen von DED, GTZ und Inwent. Weitere Informationen erhalten Sie unter
www.giz.de.
![]() |
|
|
|
Schwerpunkte in UsbekistanDie GTZ arbeitet in Usbekistan im Schwerpunkt Wirtschaftsreform und Aufbau der Marktwirtschaft. Die wirtschaftliche Liberalisierung Usbekistans kommt nur schleppend voran. Weder der Industriesektor noch die kleinen und mittleren Betriebe können ein nennenswertes Wachstum vorweisen. Das jährliche Durchschnittseinkommen ist seit 1997 gesunken. Die Landwirtschaft trägt als wichtigster Wirtschaftszweig mit 30 Prozent zur Erwirtschaftung des Bruttoinlandproduktes bei. Etwa 40 Prozent der Beschäftigten arbeiten in der Landwirtschaft. Internationale Organisationen schätzen, dass etwa 27 Prozent der Bevölkerung unterhalb der Armutsgrenze leben. Die GTZ unterstützt daher den wirtschaftlichen Transformationsprozess. Ziel ist es, die regionalen Einkommensunterschiede zu mindern und die Armut zu bekämpfen. Dies soll durch die Arbeit in folgenden Bereichen erreicht werden: Förderung der PrivatwirtschaftDie GTZ unterstützt die usbekische Regierung bei der Verbesserung der wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Rahmenbedingungen des Privatsektors. Das Ziel ist es, durch eine größere Diversifizierung der Wirtschaft und den Ausbau der vor- und nachgelagerten Bereiche des Agrarsektors neue Arbeitsplätze und Einkommensmöglichkeiten zu schaffen. Förderung des beruflichen BildungswesensDer Transformationsprozess der Wirtschaft und eine starke Zunahme der Personen im erwerbsfähigen Alter – 43 Prozent der usbekischen Bevölkerung sind unter 16 Jahren – hat auch eine Anpassung des Bildungswesens notwendig gemacht. Bereits 1997 wurde deshalb eine nationale Bildungsreform verabschiedet. Ihr Ziel ist eine arbeitsmarktorientierte Ausbildung, die den Anforderungen zukunftsorientierter Wirtschaftssektoren entspricht. Die GTZ unterstützt Usbekistan bei dieser Neuordnung des beruflichen Bildungswesens, zum Beispiel durch die fachliche Beratung von Berufscolleges bei der Entwickung der Lehrpläne. Wirtschaftsförderung in strukturschwachen RegionenDie GTZ arbeitet mit ihren Partnerorganisationen daran, die Lebensperspektiven der Bevölkerung in benachteiligten Regionen (Karakalpakstan und Navoi) mit Hilfe einkommens- und beschäftigungsfördernden Maßnahmen langfristig zu verbessern. Die Einführung einer nachhaltigen Landnutzung (Pflanzenbau, extensive Rinderhaltung zur Fleischproduktion) und die Förderung von kleinen und mittleren Unternehmen in vor- und nachgelagerten Bereichen des landwirtschaftlichen Sektors sind Schwerpunkte der Arbeit. Dazu gehören auch länderübergreifende Maßnahmen zur Stabilisierung der trockengefallenen Aralseeböden (Erosionsproblematik). |