Die Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH bündelt seit dem 1. Januar 2011 die Kompetenzen und langjährigen Erfahrungen von DED, GTZ und Inwent. Weitere Informationen erhalten Sie unter
www.giz.de.
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GIZ-Büro Aserbaidschan
Landesdirektor/in Henning Twesten E-Mail: henning.twesten@giz.de Standort 10, Nizami küc., 5th floor 1001 – Baku, Azerbaijan Tel.: +994 124 978068 Fax: +994 124 978069 |
Aserbaidschan
Im Auftrag des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) unterstützt die GTZ Aserbaidschan seit 1995 beim Transformationsprozess hin zu mehr Marktwirtschaft und Demokratie. Zurzeit werden Programme und Projekte zur Reform des öffentlichen Dienstes, zur Unterstützung des Rechts- und Justizsystems sowie zur Förderung der Privatwirtschaft durchgeführt. Der wirtschaftliche Aufschwung Aserbaidschans ist in der Region einzigartig. Große Erdöl- und Gasvorkommen haben dem Land in den letzten Jahren einerseits zu zweistelligen Wachstumsraten des Bruttoinlandsproduktes (BIP) verholfen, andererseits aber eine erfolgreiche Diversifizierung des Privatsektors behindert. Um den Wohlstand des Landes auch nach der Erschöpfung der Ölvorräte zu sichern, ist der Aufbau einer wettbewerbsfähigen Industrie und eines entwickelten Dienstleistungssektors außerhalb der Öl- und Gaswirtschaft nötig. Die Diversifizierung des Nicht-Erdölsektors ist deshalb ein Ziel der aserbaidschanischen Regierung. Parallel dazu müssen Kompetenzen und Leistungsfähigkeit im Justizwesen und im öffentlichen Sektor aufgebaut werden. Im Zuge der Europäischen Nachbarschaftspolitik (ENP) steht Aserbaidschan vor neuen Herausforderungen. Einerseits strebt das Land die Annäherung an die europäischen Strukturen an, etwa durch Anpassung an EU-Normen und Standards. Andererseits müssen lokale und regionale Infrastruktur modernisiert werden, um die Lebensbedingungen der Bevölkerung zu verbessern. Im Auftrag des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) arbeitet die GTZ in den Schwerpunkten nachhaltige Wirtschaftsentwicklung, Demokratie, Kommunalentwicklung und Rechtsstaat sowie Umwelt und natürliche Ressourcen. Einen Beitrag zur Krisenprävention in der Region Südkaukasus leistet die GTZ innerhalb der Kaukasusinitiative (KI) der deutschen Bundesregierung. Die meisten Programme und Projekte zu den Schwerpunktthemen werden länderübergreifend in der Region durchgeführt. Download
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