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GTZ-Koordinationsbüro Aserbaidschan
Büroleiter Herr Dr. Franz Heinzmann E-Mail: franz.heinzmann@gtz.de Standort 10, Nizami küc., 5th floor 1001 – Baku, Azerbaijan Tel.: +994 124 978068 Fax: +994 124 978069 |
Die GTZ in Aserbaidschan
Im Auftrag des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) unterstützt die GTZ Aserbaidschan seit 1995 beim Transformationsprozess hin zu mehr Marktwirtschaft und Demokratie. Zurzeit führt die GTZ vier bilaterale Programme und Projekte zur Förderung der Kommunalentwicklung, zur Reform des öffentlichen Dienstes, zur Unterstützung des Rechts- und Gerichtssystems sowie zur Förderung der Privatwirtschaft durch. Die GTZ arbeitet auch im Auftrag anderer deutscher Bundesressorts. So werden im Auftrag des Bundesumweltministeriums (BMU) degradierte Landschaften rehabilitiert. Der wirtschaftliche Aufschwung Aserbaidschans ist in der Region einzigartig. Große Erdöl- und Gasvorkommen haben dem Land in den letzten Jahren einerseits zu zweistelligen Wachstumsraten des Bruttoinlandsproduktes (BIP) verholfen, andererseits aber eine erfolgreiche Diversifizierung des Privatsektors behindert. Um den Wohlstand des Landes auch nach der Erschöpfung der Ölvorräte zu sichern, ist der Aufbau einer wettbewerbsfähigen Industrie und eines entwickelten Dienstleistungssektors außerhalb der Öl- und Gaswirtschaft nötig. Die Diversifizierung des Nicht-Erdölsektors ist deshalb ein Ziel der aserbaidschanischen Regierung. Parallel dazu müssen Kompetenzen und Leistungsfähigkeit im Justizwesen und im öffentlichen Sektor aufgebaut werden. Im Zuge der Europäischen Nachbarschaftspolitik (ENP) steht Aserbaidschan vor neuen Herausforderungen. Einerseits strebt das Land die Annäherung an die europäischen Strukturen an, etwa durch Anpassung an EU-Normen und Standards. Andererseits müssen lokale und regionale Infrastruktur modernisiert werden, um die Lebensbedingungen der Bevölkerung zu verbessern. In Aserbaidschan führt die GTZ Programme und Projekte in vier mit dem BMZ vereinbarten Themenschwerpunkten durch:
Einen Beitrag zur Krisenprävention und Katastrophenvorsorge in der Region Südkaukasus leistet die GTZ innerhalb der Kaukasusinitiative (KI) der deutschen Bundesregierung. Mehrere Programme und Projekte zu den Schwerpunktthemen finden länderübergreifend in der Region statt. Download
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