Die Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH bündelt seit dem 1. Januar 2011 die Kompetenzen und langjährigen Erfahrungen von DED, GTZ und Inwent. Weitere Informationen erhalten Sie unter
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Büroadresse
GIZ-Büro Montenegro
Landesdirektor/in Uwe Stumpf E-Mail: uwe.stumpf@giz.de Standort GIZ-Büro Dahna 10 81000 Podgorica Montenegro Tel.: +382 20 208 621 Fax: +382 20 208 620 E-Mail: giz-montenegro@giz.de |
Montenegro
Die GTZ nahm im Auftrag des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) die entwicklungspolitische Zusammenarbeit mit der ehemaligen Staatenunion Serbien und Montenegro im Oktober 2000 auf. Zu diesem Zeitpunkt waren die militärischen Auseinandersetzungen gerade beendet und das Milosevic-Regime gestürzt. Mit der Unabhängigkeitserklärung des montenegrinischen Parlamentes am 3. Juni 2006 wurde die Staatenunion Serbien und Montenegro, als Nachfolgerin der Bundesrepublik Jugoslawien, beendet. Montenegro ist neben Kosovo der jüngste Staat der europäischen Völkergemeinschaft und zählt mit seinen rund 620.000 Einwohnern und einer Fläche von etwa 14.000 Quadratkilometern zu den Kleinstaaten Europas. Die Republik Montenegro musste sich um die völkerrechtliche Anerkennung und Aufnahme in internationale Organisationen neu bewerben. Montenegro ist heute Mitglied der Vereinten Nationen sowie der Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE) und trat im Januar 2007 als 185. Mitglied dem Internationalen Währungsfonds (IWF) und der Weltbank bei. Kurz nach der Unabhängigkeit des Landes bestätigten im Juli 2006 die Außenminister der Europäischen Union (EU) das Mandat zur Fortführung der Verhandlungen über ein Stabilisierungs- und Assoziierungsabkommen mit Montenegro. Die EU verfolgte bereits vor der Unabhängigkeit einen sogenannten Twin Track Approach (zweigleisigen Ansatz), mit dem sie den unterschiedlichen wirtschaftspolitischen Entwicklungen in den beiden Teilstaaten Rechnung trug. Vorrangiges Ziel der deutschen Entwicklungszusammenarbeit war und ist es, den wirtschafts- und strukturpolitischen Reformkurs der Regierung in Podgorica voranzubringen, um das Land weiter zu stabilisieren und an die Europäische Union anzunähern. Im Auftrag des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) arbeitet die GTZ mit sechs Programmen und Projekten im Schwerpunkt „Nachhaltige Wirtschaftsentwicklung“. Darüber hinaus ist die GTZ im Auftrag der EU im Rahmen des Annäherungsprozesses an die EU im Bereich Angleichung der Wirtschaftssysteme tätig. Im Auftrag der Austrian Development Agency (ADA) führt die GTZ ein gemeinsames Projekt zur Verbesserung der touristischen Entwicklung des Landes durch. Seit 2006 boomt Montenegros Wirtschaft. Seit 2005 haben sich ausländische Direktinvestitionen im Land- und Immobiliensektor mehr als verzehnfacht. Ein Beispiel der erfolgreichen Arbeit der GTZ ist das Projekt „Kommunales Landmanagement“. Die GTZ unterstützt seit 2004 die Schaffung von Rechtssicherheit für Investoren an Grund und Boden und die Eigentumsklärung. Die Privatwirtschaft findet rechtssichere Rahmenbedingungen für Investitionen vor. Die um über hundert Prozent gestiegenen Grundsteuereinnahmen machen Gemeinden finanziell handlungsfähig zum Ausbau der lokalen Infrastruktur. Die GTZ ist seit Januar 2007 mit einem Koordinationsbüro in Podgorica vertreten. |
Aktuelles5. Wirtschaftskonferenz Südosteuropa „Grenzen überwinden – Zusammenarbeit stärken“
15.-16.06.2011, Berlin |