Die Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH bündelt seit dem 1. Januar 2011 die Kompetenzen und langjährigen Erfahrungen von DED, GTZ und Inwent. Weitere Informationen erhalten Sie unter
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Entwicklung von touristischen Standorten im Hinterland von MontenegroProjektkurzbeschreibung
Bezeichnung: Entwicklung von touristischen Standorten im Hinterland von Montenegro
AusgangssituationDer Tourismussektor ist als Schwerpunkt der zukünftigen Wirtschaftsentwicklung Montenegros definiert. Die Entwicklung des Tourismus konzentriert sich allerdings nur auf die Küstenabschnitte. Die touristischen Potenziale des Hinterlandes werden kaum genutzt. Dort fehlen Einkommensmöglichkeiten und Arbeitsplätze. ZielAn ausgewählten Standorten im Hinterland von Montenegro sind die durch den Tourismus generierten Einkommen gestiegen. VorgehensweiseIn Cetinje, Plav und am Skutarisee fördert das Projekt die lokalen Tourismusorganisationen und unterstützt die Zusammenarbeit zwischen allen touristischen Akteuren bei der Entwicklung und Vermarktung touristischer Angebote. Schwerpunkte in allen Regionen sind:
Eine Kofinanzierung der Österreichischen Entwicklungs- und Ostzusammenarbeit unterstützt die nachhaltige Tourismusentwicklung am Skutarisee. Wirkung – Was bisher erreicht wurdeDas Ministerium für Tourismus und Umweltschutz erarbeitete mit Beratung des Projekts eine Wander- und Mountainbike-Gesetzgebung: Festlegung von Wegeinstandhaltungsmodalitäten, Beschilderungsstandards, Einführung von Qualitätsmerkmalen. Die lokalen Wandervereine identifizierten, markierten und beschilderten in allen drei Regionen Wanderwege nach den festgelegten Standards. Ein gelungenes Beispiel für erfolgreiche Marketingberatung ist die Zusammenarbeit mit dem Angelverein in Plav. Der Verein entwickelte mit Unterstützung eine Broschüre, verteilte sie und organisierte einen internationalen Angelwettbewerb. Bereits 2008 erzielten diese Aktivitäten einen deutlichen Zuwachs an Angeltouristen, von dem auch die örtlichen Beherbergungs- und Gastronomiebetriebe profitieren. Am Skutarisee und in Cetinje ist eine Weinstraße entstanden. Örtliche Winzer investierten in den Ausbau ihrer Weinkeller und führen Weinverkostungen durch. Als Folge bieten erste Reiseagenturen an der Küste Ausflüge zu den Weingütern an. Bereits sechzehn Winzer haben sich seit Beginn des Projekts als Unternehmen registriert. Die Vermarktung und Organisation der Weinstraße wurde vom nationalen Winzerverband übernommen, der mit Unterstützung des Projekts zur Wirtschafts- und Beschäftigungsförderung gegründet wurde. Der Nationalpark Skutarisee konnte durch neue Tourismusangebote die Einnahmen erhöhen und dreizehn Arbeitsplätze schaffen. Die neu Eingestellten nehmen Aufgaben im Umweltschutz wahr und stehen Touristen als ausgebildete Führer zur Verfügung. |
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