GIZ - Deutsche Gesellschaft für internationale Zusammenarbeit

GTZ ist jetzt die GIZ - Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit

Die Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH bündelt seit dem 1. Januar 2011 die Kompetenzen und langjährigen Erfahrungen von DED, GTZ und Inwent. Weitere Informationen erhalten Sie unter
www.giz.de.

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Schwerpunkte in Mazedonien

Nachhaltige Wirtschaftsentwicklung

Die Auswirkungen der globalen Finanz- und Wirtschaftskrise sind auch in Mazedonien zu spüren. Konnte die mazedonische Wirtschaft 2008 noch ein Wachstum von 5 Prozent vorweisen, schrumpfte sie 2009 und 2010 jeweils um 1 Prozent. Probleme sind vor allem im Exportbereich entstanden, insbesondere in der Metallurgie und im Textilsektor, infolge der gesunkenen Nachfrage aus den westlichen Volkswirtschaften. Auch die Überweisungen der im Ausland Beschäftigten gingen zurück. Der mazedonische Bankensektor erwies sich jedoch als stabil.

Überdurchschnittliche Anstrengungen sind notwendig, um die auch im regionalen Vergleich sehr hohe Arbeitslosenquote von 35 Prozent zu senken und den niedrigen Lebensstandard der Menschen dem Niveau der Europäischen Union anzunähern. Funktionierende marktwirtschaftliche Institutionen und Rechtsstaatlichkeit sind Voraussetzungen für den EU-Beitritt sowie eine Wirtschaft, die dem Wettbewerbsdruck im gemeinsamen europäischen Binnenmarkt standhalten kann.

Die GIZ fördert wirtschaftliche Entwicklung und Beschäftigung auf nationaler, regionaler und kommunaler Ebene. Sie unterstützt die eigenverantwortliche Umsetzung einer EU-konformen Politik zur ausgewogenen Regionalentwicklung in Mazedonien. Dadurch werden regionale Entwicklungspotenziale erschlossen, Wettbewerbsfähigkeit und Standortattraktivität der Regionen erhöht und somit mittelfristig Arbeitslosigkeit vermindert, Einkommen gesteigert und Abwanderung reduziert.

Mit einem erneuerten Wirtschaftsrecht werden EU-relevante Reformen vom Wettbewerbsrecht bis zum Verbraucherschutz vorangetrieben. Die Harmonisierung des mazedonischen Steuerrechts mit EU-Recht umfasst die Reformen der Mehrwertsteuer und des Verfahrensrechts. Die Integration technischer EU-Standards in mazedonisches Recht ist eine weitere große Herausforderung. Beratung leistet die GIZ hier in den Bereichen Binnenmarkt, Energie und Umwelt. Die Wettbewerbsfähigkeit mazedonischer Unternehmen wird in den Branchen Textil und Bekleidung, Automobilzulieferung und IT-Software gestärkt; somit werden Investitionen und Export gefördert.

Trinkwasserversorgung/Abwasserentsorgung und Umweltschutz

In Ergänzung zu Investitionen der deutschen Finanziellen Zusammenarbeit (FZ), die von der KfW Entwicklungsbank getätigt werden, unterstützen Fachleute der GIZ die Übernahme der EU-Wasserrahmenrichtlinie. Besonderes Augenmerk gilt der Nachhaltigkeit der Ressourcenentnahmen sowie der Einbeziehung der unterschiedlichen Betroffenen und Beteiligten.


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