Die Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH bündelt seit dem 1. Januar 2011 die Kompetenzen und langjährigen Erfahrungen von DED, GTZ und Inwent. Weitere Informationen erhalten Sie unter
www.giz.de.
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Schwerpunkte in Kirgisistan
Der Schwerpunkt der bilateralen Entwicklungszusammenarbeit ist die nachhaltige Wirtschaftsentwicklung. Nach dem Zerfall der Sowjetunion verlor das unabhängige Kirgisistan nicht nur seine Transferzahlungen aus Moskau, sondern auch seine Marktanbindung. Die Industrieproduktion brach fast völlig zusammen. Mit Unterstützung der internationalen Gemeinschaft, besonders des Internationalen Währungsfonds (IWF) und der Weltbank, gelang es durch einschneidende Strukturmaßnahmen, die Wirtschaft schrittweise zu stabilisieren. Unzureichende Investitionen – von der Goldförderung abgesehen –, eine schwache Diversifizierung der Wirtschaft und ein rudimentär entwickeltes Bankensystem begrenzen jedoch die Wachstumsperspektiven des Landes. Die GTZ fördert gezielt kleine und mittlere Unternehmen (KMU), um deren Leistungs- und Exportfähigkeit zu stärken. Dabei entstehen Arbeitsplätze für die überwiegend aus der Großindustrie sowjetischer Prägung freigesetzten Arbeitskräfte. Gleichzeitig wird die Diversifizierung der Wirtschaft mit folgenden Projekten vorangetrieben:
Benachteiligte Bevölkerungsgruppen und Regionen werden verstärkt gefördert. Anfang 2008 hat die GTZ drei Projekte zum Programm „Förderung nachhaltiger Wirtschaftsentwicklung“ zusammengefasst. So können Schnittstellen wirksamer genutzt und die Projekte besser koordiniert werden.
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